
Ein großer Schatten. schatten
Die Sonne und ein Regenbogen.

Ich sehe mich wieder im Fenster sitzen. Die Fensterbank so breit wie ein Bett. Das Fenster ist schmaler. Also müssen die Beine angezogen werden und wenn ich zu lange da sitze schlafen die Beine ein. Die Fensterbank ist hart.
Das stört alles nicht. Ein wunderbarer Blick. Die Mauersegler kreischen und ziehen ihre hohen Bögen in den weiten Himmel.
Nicht nur über den Wolken muss die Freiheit wohl grenzenlos sein. Auch in diesem Blick. In dieser Aussicht findet sie mich.
Hinter mir im Halbdunkel meine Brüder, die ich zu Bett bringen muss. Sie sollen sich ausziehen. Das können sie alleine. Ab und zu ein kurzer ärgerlicher Ruf von mir, sie sollen voran machen.
Ich genieße die Freiheit des Blicks und des in wunschlosen Träumen sich hingeben. Die Sonne wird dunkler und der Schatten länger. Mich ins Zimmer umwendend ist es fast Dunkel.
Dann bedauernd, weil sie meinem Ruf gehorcht haben, ziehe ich mit ihnen ab ins Badezimmer.
2 Kommentare
11. Oktober 2009 um 22:34
Schöne Bilder!
11. November 2009 um 19:13
..wie schön, wenn man Fenster mit solchem Ausblick
genießen kann.
LG. Oswald