Gut und Böse

„Der Vater glaubte mit unbeirrbarer Zuversicht, dass die Menschen insgesamt doch stetig zum Besseren fort schritten. Er setzte mir oft im Gespräch auseinander, dass alles Übel in der Welt eigentlich gar nichts Wirkliches, sondern nur etwas weniger Gutes sei, so wie der Frost nur ein geringeres Maß von Wärme. Weiterlesen

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„Alles was auf dem Boden liegt…“

„…..kann man treten.“ sagte mein Großvater und nahm seinen Fuß und stellte ihn vorsichtig und sacht auf meinen Bauch, wenn ich auf dem Boden herum tollte, wie das kleine Kinder schon mal gerne tun. Ich blieb dann ganz still und ruhig liegen und schaute meinen Großvater an.  Da er ein lieber alter Mann war, nahm er dann auch bald seinen Fuß weg und alles war wieder gut.

Diese Praxis hat sich bis zu meinem 13 Jahre jüngeren Bruder weiter vorgesetzt, der auch gerne mit seinen kleinen Töchtern so  gespielt hat.   Wie mir vor Jahren ganz freudig die Älteste von ihm bestätigte. Ich hatte damals schon meine Fragezeichen an diese Praxis

Mein Großvater ein alter Herr von über 80 Jahren, weißhaarig und mit Vollbart hatte bis zu seinem Tod eine gute patriarchale Autorität inne. Auch wenn er die letzten Jahre seines Lebens viel krank war und Angst vor dem Tod hatte. Er hatte zwei Weltkriege hinter sich und brauchte kein Mal zu dienen, obwohl er Offizier war.

Da mein Großvater ja nur Spaß gemacht hatte, war ich dann eben auch sehr erstaunt, dass mein Großvater immer noch so böse/wütend über den Kronprinzen war, der hatte doch auch nur Spaß gemacht. Ich hatte so nur gelernt, dass eben vieles nur Spaß war und dass es sich lohnte lieb und brav zu sein, denn dann ging eine mögliche angedrohte Gefahr auch schnell vorüber. Wütend = böse zu werden habe ich mir ganz früh selber schon verboten, da ich unter der Einbildung litt für den Tod meines ersten Bruders der behindert auf die Welt kam und mit acht Wochen starb, als ich noch keine zwei Jahre alt war verantwortlich zu sein. So lernte ich still zu halten und immer mehr mich anzustrengen.

 

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Scherben bringen Glück!?

Daran dachte ich nicht direkt, als mir gestern von dem Sekt den ich noch im Kühlschrank vor fand ein Glas in ein Wasserglas ein schenkte.  Das Glas in die Hand nahm, um zu trinken und schwupps fiel der dicke und schwere Boden aus dem  Glas und mit ihm der schöne Sekt, den ich gerade trinken wollte spritzte über den halben Tisch und auf den Fußboden. Eine ziemliche Sauerei und jetzt sollte ich mich vermutlich ärgern, dachte ich.

Was tut schon eine ordentliche Person, wie es nicht immer bin, aber jetzt das ganze nasse und etwas klebrige Zeug aufwischen, aufpassen in keine Scherben zu fassen und sich den letzten Rest Sekt in ein anderes Glas schütten und langsam leer trinken. Dazwischen darüber nachdenken, waren das jetzt dämonische Einflüsse? Ich hatte gerade dieses Video angesehen.  Und festgestellt eigentlich bin ich unter lauter Narzissten groß geworden, was mir ganz offensichtlich Angst und Panik macht. Genau wie das Buch von Alice Miller „Am Anfang war Erziehung“ Die Dämonen sind Projektionen unserer Umwelt auf mich/uns und umgekehrt von mir/uns auf meine Umwelt. Die Gedanken haben Kraft und der Kampf mit den Gedanken ist die wichtigste Aufgabe eines kontemplativen Menschen. Da ich mich angestrengt habe, nicht da zu sein. (Eine Liebe zum Tod.) Hat mir  jede Wahrnehmung meiner Selbst ungeheure Angst gemacht.

Nach der Aufräumaktion ging ich zu Bett und stellte fest: „Verflixt jetzt hast Du wieder Hüftschmerzen! Blöd! Jetzt musst Du schon wieder eine Schmerztablette nehmen. Dabei bist Du doch froh für jeden Tag, den Du keine nimmst, dann kannst Du eine mögliche Operation noch so weit wie möglich heraus schieben oder überhaupt Deine Selbstheilungskräfte weiter mobilisieren. Aber jeder Schmerz zeigt mir ja auch das etwas ist was noch lebt und beachtet werden will.

Zwei Gespräche heute morgen haben dann wieder ein bisschen Licht und Ordnung in meine Gefühle und Gedanken gebracht. Am besten die Einsicht „Scherben bringen Glück“ und alles Gute verstreue ich noch ziemlich Sinn- und Ziellos durch die Gegend, wenn mein gläsernes Gefäß, die Seele, keinen Boden hat, dann mache ich mir Arbeit, die ich sonst nicht hätte und wer den Schaden hat, der braucht für den Spott nicht zu sorgen.

„Das Glück liegt Pfennigweise auf der Straße

nur die meisten Menschen sind zu faul sich zu bücken.“

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7. Januar 2019 · 18:23

Hast Du mal den deutschen Kaiser getroffen?

frug ich meinen Großvater im Alter von sieben oder acht Jahren, der damals wohl  85 oder 86  Jahre alt war. „Nein aber den deutschen Kronprinzen und der hat meinen Namen gerufen und „komm mal her, komm mal her!“ und mir eine Kanne Wasser über den Kopf geschüttet. Mein Großvater war richtig empört über diese Frechheit und ich saß da und wunderte mich: „Wie kann man nach so vielen Jahren (es muss um 1900 gewesen sein) noch so wütend darüber sein?“

Kronprinz Wilhelm um 1901

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Reich und Arm

Zur Oxfam Studie http://www.wdr5.de/sendungen/tagesgespraech/neunzehnter-januar-100.jsp#comMessage

Der Kampf zwischen Arm und Reich ist doch uralt.
Mir wurde noch als Jugendliche bei Tisch gesagt: „Iß Dich was, damit Du was wirst. nix bist Du schon lange!“
Verbunden mit mit vielen anderen eingebildeten und tatsächlichen Nöten war das eine grundlegende Verunsicherung mit der ich immer noch nach 55 Jahren zu kämpfen habe.
Ich traf 1982 eine Frau die ihr Haus abgeschlossen hat und ganz bewusst auf Pilgerschaft ohne Geld gegangen ist und von dem gelebt hat, was sie auf der Straße gefunden hat. Weggeworfene Schulbrote und anderes.
Sie nahm auch kein Geld und bat eben nur um Unterkunft.
Ich hörte aber auch die Einstellung in meiner Jugend und Kindheit:“Hast Du was, bist Du was, hast Du nix bist Du nix!“
Gleichzeitig bekam ich dann auch noch eingeredet:“Wenn man etwas fühlt, dann ist man krank. Wenn man nichts fühlt ist man gesund!“
Nichts zu fühlen gilt wohl noch viele hart arbeitende Menschen, wenn Geld und Besitz im Mittelpunkt steht anstatt Mitgefühl und gute Meinungen.

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Katholiken unter sich

Hier ist ein gut gemeinter und liebevoller Brief, an Kardinal Marx gerichtet, zu lesen. Was mich ungemein wundert denn ich habe noch einen alten Zeitungsausschnitt  aus dem Jahr 2003 aufbewahrt mit folgendem Kommentar zu einer Entscheidung des damaligen Bischofs von Trier. IMG_20150925_0001

Ich war dann auch in Folge mehr als entsetzt,  dass dieser Bischof zum Vorsitzenden der Bischofskonferenz gewählt wurde. Da konnte doch nur gute Nacht jeder ökomenischen Bewegung drohen.

Ich meine dazu, wer diese besprochene Oblate, von der  ich als Kind noch geglaubt habe, dass da „der liebe Heiland“ ist zum Maßstab aller Dinge macht und die Liebe zum Nächsten damit außer Kraft setzt, der befindet sich mitten in Teufelsküche und  die soll ihm mal so recht gut eingeheizt werden.  Zum Glück schreibt Gott auf krummen Wegen gerade. Und: „Gott ist mit die Doofen!“ rief oft eine Kollegin bei geistig behinderten Kindern.

„Entweder man klammert sich an seine Gedanken oder man überprüft sie. Es gibt keine andere Möglichkeit“ ( Katie Byron)

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Peinlich, peinlich!?

„Mensch, Jo, ich hab mich richtig gefreut, als ich eben deine Pläte (Glatze) von hinten gesehen habe. “

So begrüßte ich strahlend bei einer Tagung einen Priester. Au weia, da hatte ich aber was gesagt?

„Ich hab dich immer für eine vornehme Person gehalten.“ lautete seine Antwort. Meine Freude ihn zu sehen und wieder zu treffen, bekam schwupps eine kalte Dusche und ich war völlig verdattert. Eine Glatze war in meiner Familie das selbst verständlichste von der Welt. Fast alle Männer über  30 Jahren hatten eine und das war auch schon einmal Thema. Jetzt war ich zum ersten Mal damit konfrontiert, dass ein Mann damit wohl ganz offensichtlich in seiner Eitelkeit gekränkt war.

Wie sagte der kleine Prinz: “ Die großen Leute sind ganz entschieden merkwürdig.“

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Die Wahrheit macht uns frei

Sehr geehrte Damen und Herren,
mit der unten stehenden Mail möchte ich Sie auf einen Missstand im zwischen menschlichen Umgang hinweisen. Leider bin ich diesem Umgang in K.  sehr häufig begegnet, es ist als ob jeder davon überzeugt ist, dass es ein recht fragwürdiges Recht zu geben scheint auf jemanden, der ein ehrliches  Eingeständnis seiner persönlichen Situation und seiner Schwierigkeiten  macht, noch einmal so richtig diese zu erschweren, anstatt wie es meinem natürlichen Empfinden und meiner Handlung als Sozialarbeiterin entspricht und immer entsprochen hat, die Last und die Schwierigkeit zu verkleinern und zu erleichtern.
Dies ist ein asoziales Verhalten, welches die Würde des Menschen von allen Beteiligten aushöhlt. Ich kann niemanden daran hindern es zu tun. Ich kann nur darauf aufmerksam machen, dass es getan wird und die öffentliche Atmosphäre enorm vergiftet und damit die Angst vor Terror und anderen üblen Folgen nur ins unermessliche gesteigert wird.
Ich kann Sie nur bitten zu überlegen ob Sie an diesem üblen Geschehen sich beteiligen wollen, oder ob Sie die Anständigkeit besitzen und entwickeln wollen, diesem Übel mit Ihrer ganzen Person Einhalt zu bieten. Es bleibt die Frage offen, ob eine Hand die andere wäscht und zum Schluss haben alle schmutzige Hände, weil es eben für Erwachsene  keine Unschuld gibt  sondern nur Verantwortung für das was geschieht.

Am 27.12.2010 11:23, schrieb rote Gräfin von ….:


Das Private ist das Politische

An den Leiter der Finanzdienstleistungsfiliale  der Sparkasse K.  Herrn T. J.,am 30.11.2010 suchte ich Ihre Filiale auf und wurde von  der sehr netten Frau L. empfangen. Dort erkundigte ich mich nach einem pfändungsfreien Konto. Wir unterhielten uns noch sehr nett über die Unehrlichkeit in der Welt und dass sie ihre Kinder immer zur Ehrlichkeit erzogen habe.
Über das pfändungsfreie Konto konnte sie mir nicht so gut Auskunft geben und vermittelte deswegen ein Gespräch bei Ihnen am 01.12.2010 im 11.00 Uhr.Ich erschien pünktlich und Sie ließen mich noch, wie es sich für Vorgesetzte wohl Ihrer Meinung nach gehört,  noch eine kurze Weile warten. Mir schien es so, als seien Sie etwas nervös und aufgeregt. Was mich etwas wunderte, aber nicht sonderlich störte.Ich fragte Sie direkt, ob Sie von meinem Anliegen Kenntnis hätten und Sie bestätigten es mir. Sie erzählten mir etwas von einer Anfrage bei der  Schufa, die notwendig wäre bei der Eröffnung eines solchen Kontos.
Ich wollte wissen, was die Schufa den eigentlich sei und sie meinten eine staatliche Kontrollbehörde, die jetzt privatisiert worden sei, ähnlich den Stadtwerken.

Ich erklärte Ihnen, dass die Pfändung längst vorbei sei und fragte nach der Eröffnung eines normalen Girokontos, ob dafür auch eine Schufaanfrage notwendig sei. Ihre Antwort lautete: „Dann machen sie sich straffällig.“

Dies verstand ich als einen unzulässigen Vorwurf, den ich mir deutlich von Ihnen verbat. Darauf verwiesen sie auf die Gesetze, die sie befolgen müssen.

Ich machte Sie darauf aufmerksam, dass mich dies an die Zeit des 3. Reiches erinnerte und in der per Gesetz sechs Millionen Juden in die Gaskammern geführt wurden.

Sie reagierten daraufhin ziemlich erregt und meinten auf dieses Niveau ließen Sie sich nicht herab und verwiesen mich des Raumes. Ich war mal wieder, wie bei solchen Vorfällen, nur erstaunt und verblüfft über diese heftige Reaktion erwiderte noch etwas und zog mir ganz gemütlich meinen Mantel wieder an.  Sie wünschten mir noch einen schönen Tag, den ich Ihnen überhaupt nicht wünschte.

Ich habe keine Ahnung, was Sie sich vorgenommen hatten, mir zu erzählen. Vermutlich haben Sie sich darüber überhaupt keine Gedanken gemacht, denn sonst hätte das Gespräch nicht so schief gehen können, wie es schief gegangen ist. Ein Nullsummenspiel ein Gewinner und ein Verlierer.

„Service
Für Sie bei uns kein Zufall
Erledigen Sie Wichtiges bei Ihrer Sparkasse schnell und bequem. Freundliche und kompetente Mitarbeiter sind gerne persönlich für Sie da.“

In jedem Fall scheint diese Reklame auf der Homepage Ihrer Sparkasse lediglich nur eine falsche Versprechung zu sein, von der Sie ganz offensichtlich meinen  dies auch deutlich zu machen. Was Ihnen zu voller Gänze gelungen ist.

Da ich schon immer einmal den Wunsch hatte Arbeitgeberzeugnisse auszustellen, erfülle ich mir einmal diesen Wunsch.
Ich gehe auch davon aus, dass ich kein besonderer Mensch für Sie bin, sondern Sie mich ganz alltäglich Ihrer Gewohnheit entsprechend behandelt haben.

Von Ihrer Kompetenz, von der ich einfach angenommen habe, dass Sie sie hätten, denn wäre ich sonst an Sie weiter verwiesen worden? Habe ich leider nichts bemerkt.
Im Gegenteil, Sie machten auf mich einen verängstigten  und sehr gehemmten Eindruck und leider bewegen Sie sich noch ganz eindeutig auf dem Niveau, auf das Sie sich nicht herab ziehen lassen wollen. Das ich dies benannte hat sie auch zornig gemacht, wie es Rumpelstilzchen, welches Stroh zu Gold gesponnen hat auch zornig gemacht hat. Es will ganz einfach nicht beim Namen genannt werden  und weiter auf Kinderklau aus sein. Es ist Ihre Entscheidung, ob Sie erkennen wollen auf welch sinnleerem  und  hohlem Boden sie sich bewegen  und sich daraus hervor arbeiten  wollen oder ob Sie weiter versuchen wollen, wie Sie es mit mir getan haben Ihre Mitmenschen auf dieses Niveau herab zu ziehen.

Mein Interesse liegt darin dieses miserable Niveau, welches mir immer wieder begegnet und welches mit der Grundhaltung  „Ich bin nicht okay! Du bist nicht okay!“ charakterisiert  wird, bewusst zu machen und in die Grundhaltung „Ich bin okay! Du bist okay!“ umzuwandeln.
So ist erst einmal festzustellen, dass wir uns wohl in ganz unterschiedlichen Welten mit unterschiedlichen Werten aufhalten.
Sie scheinen mit der Grundhaltung zu leben : „Haste was, biste was!“ und das meist damit verbundene Motto zu vertreten nach oben zu buckeln und nach unten zu treten. Diese Haltung hat schon zum Untergang der Monarchie geführt und noch ein bisschen schneller das sogenannte 1000 jährige Reich beendet.

Ich habe mich als Sozialarbeiterin mehr darum gekümmert jedem Menschen erst einmal ein Bewusstsein für die eigene Würde zu geben, die unabhängig von dem Besitz und der Meinung anderer Menschen erst einmal da ist. In diesem Bewusstsein  kann der Mensch zu seinem ihm bestimmten Sinn und seiner Lebensaufgabe finden. Eine Schwierigkeit die ich dabei entdeckt habe, dass Menschen wie Sie, leider genau daran kein Interesse haben, was mich immer wieder aufs neue überrascht und verwundert und ich einfach lange Zeit rat- und sprachlos war, wie diesem Phänomen zu begegnen ist.

Mir ist sehr schnell klar geworden, ab dem Moment wo es um Geld geht , wird gelogen und betrogen, dass sich die Balken nur so biegen und  die Schwarte kracht. Ab dem Moment wo es lediglich um den reinen Besitz geht entsteht Neid, Hass und Eifersucht. Das ist noch schlimmer auf dem Gebiet des geistigen Besitzes, da hat dann jeder Recht. Ich befinde mich also in einem gigantischen Lügennetz an dem Sie noch heftig mit knüpfen. Es wird alles darauf ankommen ob Sie selber so weiterleben wollen und ob Sie mit diesen Lügen, die Ihnen erzählt wurden und die Sie fraglos übernommen haben so glücklich und zufrieden leben können?

Dem Gesetzgeber scheint, der seit dem 1.Juli 2010 das Pfändungsschutzkonto eingerichtet hat, auch klar geworden zu sein, dass der Schwächere und in Schuld geratene Schutz braucht. In meinem Merkblatt was ich diesbezüglich habe, steht z.B. Nichts darüber drin, dass diesbezüglich erst eine Auskunft bei der Schuffa eingeholt werden muss. Ich wundere mich also ungemein, dass Sie mir diese Schwierigkeit noch als eine zusätzliche Hürde aufbauen.

Als Berater, den ich aufgesucht habe, erwarte ich von Ihnen, dass Sie mich über meine Rechte informieren. Das Gegenteil war der Fall. Sie haben mir mit straffällig werden gedroht und dann als sie sich auf die Gesetze beriefen und ich Sie an das 3. Reich erinnerte, das Gespräch abgebrochen.

Damit haben Sie mir lediglich gezeigt, wie sehr Sie sich  mit den Gesetzen identifizieren, die einen Menschen klein und negativ da stehen lassen, und Sie denen auch gehorchen wollen.  Die Überlegung, die ich von meiner Seite in die Waagschale werfen wollte, dass die Gesetze für die Menschen gemacht sind, damit das Zusammenleben leichter gelingen kann, ebenso wie das Geld für dem Menschen, von diesem erfunden, eben auch uns den Menschen zu dienen hat und nicht der Mensch den Gesetzen und dem Geld, hatte gar keine Chance bei Ihnen anzukommen.

Da ich, seit  ich denken kann, mit der Belastung des 3. Reiches lebe, fehlt mir mit Sicherheit oft das nötige Verständnis für Menschen wie Sie, die sich einfach nur gekränkt und beleidigt zeigen, wenn ich einen Hinweis darauf mache. Ich kann einfach nicht verstehen und frage Sie welche Bildung  Sie gehabt haben, dass Ihnen nicht bewusst ist, dass dies unsere gemeinsame Vergangenheit ist und das jetzt alles nur Mögliche getan werden sollte, damit sich so etwas nicht wiederholt. Da gibt es es eine einfache Regel: „Wer  sich nicht erinnert ist gezwungen sich zu wiederholen.“

Leider habe ich den Eindruck während dieser kurzen Begegnung gewonnen, dass Sie und vermutlich in der gesamten Sparkasse K, wenn ich mich an mehrere Gespräche mit  Herrn W. H. erinnere ein Klima bevorzugen, indem nach unten getreten und nach oben gebuckelt wird. Wobei immer noch die Frage besteht wer oder was oben ist, meist besteht die Berufung darauf lediglich aus Einbildungen verschiedenster Art.

Ein unsägliches Verhalten, welches Mobbing und einer vergifteten Arbeitsatmosphäre Tür und Tor öffnet.
Ich kann Sie nicht daran hindern, dass Sie Gesetze in einem Beratungsgespräch erwähnen, die dort gar nichts zu suchen haben und Sie einfach die Gesetze außer Acht lassen, die ein konstruktives Gespräch ermöglicht hätte. Ich kann Sie lediglich darauf hin weisen, dass Sie es tun und dass ich den ganz entschiedenen Wunsch habe, das Sie dieses sich selbst und andere schädigende Denken und Verhalten ablegen.

Aus Fehlern kann gelernt werden. Ich kann nur vermuten, Sie selber wurden bis jetzt auch nicht anders behandelt und wissen es einfach nicht besser. Aber jeder Mensch der etwas auf sich hält, möchte selber nicht so behandelt werden, wie Sie es mit mir gemacht haben. Also beginnen Sie ganz einfach die goldene Regel bei sich einzuüben, und fangen Sie an sich zu fragen, ob Sie selber auch so behandelt werden möchten, dann kommt alles in Ordnung.

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Für jeden der denkt,
dass die Sünde möglich sei,
ist die Welt vor der Liebe sicher.
( Ein Kurs in Wundern)
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Lach, wein, schrei und denk doch, Gott liebt dich vollständig und anders!

Gräfin
Dipl. Sozialarbeiterin

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