Du bist nicht göttlich und ok!

Für jeden der denkt, dass die Sünde möglich sei,

ist die Welt vor der Liebe sicher.

( Ein Kurs in Wundern)

Sehr geehrter armer Pastor van Briel,langsam begreife ich immer mehr warum ich meine berufliche Laufbahn bei geistig behinderten Kindern begonnen habe. „Dummheit und Stolz wachsen ja bekanntlich auf einem Holz“So muss ich Sie um Verzeihung bitten, am Ostermontag  so nachdrücklich darauf bestanden zu haben, dass ich göttlich und ok bin. Sie müssen das ja schließlich als geweihter Priester mit einem ausreichenden Theologiestudium besser wissen als ich. Also dann bin ich eben nicht göttlich und nicht ok. Damit bin ich ja frei und kann tun und lassen was mir Spaß macht.
Die Geister die Sie rufen, mit der römischen Kirche, verfolgen Sie ja schon lange.
Jetzt hat das Kind endlich einen Namen. Etwas was ich, nur immer dunkel ahnte, in dieser Kirche wird endlich einmal explizit ausgedrückt. Herzlichen Dank dafür. Die Wahrheit macht uns ja frei.
Ich bin auch dankbar für meine Verwandte Maria Gräfin Droste zu Vischering, die wohl nach dem 1. Vatikanischen Konzil und der Erklärung der Unfehlbarkeit des Papstes einen Heidenschreck bekommen haben muss. Jedenfalls hat sie Leo  XIII.  die Weihe der ganzen Welt dem Herzen Jesu empfohlen. So kann mir also nichts passieren, egal wo ich stehe.
Eins gebe ich  zu bedenken: Was folgt aus dieser radikalen Absage? War dies  nicht auch das Credo der Nazis? Ist daraus nicht die schreckliche Inquisition und Hexenverfolgung entstanden? Die Begründung für die Kreuzzüge? Ist diese Aussage nicht einfach die Erbsünde, von dem mir bis jetzt noch nicht ein Mensch hat wirklich sagen können, was wir da geerbt haben?
Allerdings habe ich Sorge, um Ihr Seelenheil. Wie kommen Sie und angeblich die ganze römische Kirche zu solch einer idiotischen Vorstellung, dass auch nur ein Mensch nicht göttlich und ok sein kann? Ist das noch die frohe Botschaft? Ist es diese Verwirr – und Drohbotschaft, die Sie so wütend werden lässt?

Die Würde des Menschen die unantastbar ist,  wird durch diese Aussage  der römischen  Kirche, wie Sie sie postulieren und verteidigen, ständig und wiederholt in den Dreck gezogen. Ich kann Sie nicht daran hindern es zu tun. Ich kann Ihnen nur sagen, dass Sie es tun.
Wer braucht diese besondere Feststellung? Sie oder der allmächtige Gott, der mich nach seinem Ebenbild geschaffen hat und alles was er schuf war gut?
Wie mache ich es denn ok zu werden? Oder ist das in Ihrem Programm als Seelsorger gar nicht vorgesehen? Vergl. auch Psalm 81/82 „Gott steht auf in der Versammlung der Götter, im Kreis der Götter hält er Gericht……“
Wie ist es mit der Frage Jesu am jüngsten Gericht? Findet das jüngste Gericht jetzt statt oder erst am St. Nimmerleinstag? Wie vielen ihrer anvertrauten Schäfchen haben Sie diese hervorragende und verblüffende Antwort schon gegeben:
„die ganz klare Haltung ist: Du bist NICHT göttlich. Aber Jesus ist Mensch geworden, damit Du es einmal wirst.!“
Auf den Jesus kann ich dankend verzichten, der mir erst meine Identität nimmt und dann soll irgendwas werden was nix mehr mit mir zu tun hat? Was denken Sie sich bei einem solchen Unsinn und was denkt sich die römische Kirche dabei?
Ist hier nicht nur ein völlig idiotisches und absurdes Machtspiel  im Gang, das nur zu dem einzigen Grund gespielt wird, um Gutes zu verhindern? Wenn zwei sich streiten freut sich der Dritte. Wer ist hier der lachende Dritte und welchen Nutzen hat er von einem solchen Streit?

Auszug aus einem Kirchenchat vom 19.12.2006

Pastor_van_Briel: Die Kirche ist aber auch mehr… die bewahrt die Erinnerung an Jesus.

Ninael: Andererseits, ist es nicht traurig, dass wir eine Institution brauchen, oder ein Gebäude, um uns an Jesus zu erinnern? um die Erinnerung zu wahren, PvB?

Pastor_van_Briel: Ninael – nein, das ist nicht traurig. Wie sollen wir uns erinnern, wenn uns keiner was bewahrt? Keiner erzählt? Keiner vorlebt?

Pastor_van_Briel: Ninael – die Kirche bewahrt mehr, als in der Bibel steht. Die Bibel ist ein Buch – die Kirche lebt.

Ninael: Leider nicht immer

Pastor_van_Briel: Ninael, ja, nicht immer. Das tut mir auch leid. Aber die, die leben, glauben und strahlen, die gibt es. Und die sind wichtig!

Ninael: Natürlich ist ein Christ mehr als die Summe dessen, was in der Bibel steht – aber auch mehr als das, was in diversen Kirchen „bewahrt“ wird…

Ninael: Nun, die, die leben und strahlen, fand ich nicht immer in der Kirche…

Ninael: Und die finden sich auch nicht immer dort

DonnaQuijote: Ninael: wo hast Du sie gefunden?

Pastor_van_Briel: Ninael – nicht immer. ABer auch. Schau auf das, was gut ist. Wer nur auf die schaut, die nicht strahlen, hat einen Wahrnehmungsfehler.

Ninael: Überall, Tohr. „In dem Gebilde, das man Welt nennt.“

Tohr: Ninael: das war für Pastor_van_Briel mir brauchst du das nicht sagen*ggg*

Ninael: Danke, PvB. Ich wußte doch, dass ich mal wieder die Brille aufsetzen sollte – wo habe ich nur die rosarote hin?

Ninael: Sollen wir die, die nicht strahlen, übersehen? Und uns vom Strahlen der anderen blenden lassen?

Pastor_van_Briel: Ninael – nicht die rosarote Brille. Sondern die mit den klaren Blick.

DonnaQuijote: och Pastor_van_Briel neulich wahr ich in einem Jugendgottesdienst mit dem Thema Mein Gott ist nicht grausam tut mir leid für Deinen

Pastor_van_Briel: Ninael – nicht die unerlösten übersehen. Aber sie sind nicht der Maßstab.

Ninael: ist gerade beschlagen °° – was ist mit denen, die im Schatten sitzen, PvB?

Pastor_van_Briel: Sei selbst jemand, der strahlt – und bring die nichtstrahlenden zum Strahlen!

che: naja- PvB- zum Strahlen bringen ist nun nicht wirtklich die Kirche immer nur der Ort

DonnaQuijote: das ist gut gesagt Pastor_van_Briel selber zu strahlen, was mach ich , wenn ich es nicht kann?

Ninael: Nein, als Maßstab sehe ich sie auch nicht. Und dennoch – warum dann Kirche? Strahlen nur die?

Pastor_van_Briel: DonnaQuijote: Glaube an Gott. Vertrau ihm. Der Rest kommt von allein.

Ninael: Klingt das nicht ein bißchen arg einfach, PvB?

Pastor_van_Briel: Ninael: Es ging garum, dass die Kirche eine AUfgabe hat: Die Erinnerung zu bewahren. Nun beteiligen sich nicht alle dran. Aber das ändert nichts daran, dass diese Aufgabe wichtig ist: Die Erinnerung strahlen zu lassen.

DonnaQuijote: und den finde ich dort nicht die Menschen vernebelen mir immer wieder die Sicht

DonnaQuijote: nein verzeihung Pastor_van_Briel die Antwort ist mir für einen Seelsorger zu leicht dahin gesagt

Pastor_van_Briel: DonnaQuijote: Wieso? Strahlen hat was mit Liebe zu Gott zu tun. Warum kannst Du nicht strahlen?

DonnaQuijote: ich meine es fehlt an der ganz klaren Haltung und Aussage Pastor_van_Briel das Gott Mensch wurde und ich deswegen göttlich bin und ok

DonnaQuijote: und das meine Schmerzen und mein Leiden einen Sinn hat
Pastor_van_Briel: Sorry, DonnaQuijote, die ganz klare Haltung ist: Du bist NICHT göttlich. Aber Jesus ist Mensch geworden, damit Du es einmal wirst.
Pastor_van_Briel: Und Du bist nicht o.k., aber Gott ist Mensch geworden, damit Du es wirst.
Pastor_van_Briel: Er will Dich erlösen – nicht beweihräuchern.
DonnaQuijote: ja Pastor_van_Briel und mit Dieser ganz klaren Haltung macht sich die rk zur allgemeinauschließenden Kirche
Pastor_van_Briel: DonnaQuijote: Ja. So sind wir.
DonnaQuijote: ja schade
Pastor_van_Briel: DonnaQuijote: Mir gefällts.
Pastor_van_Briel: DonnaQuijote: Mach doch auch bei uns mit.
DonnaQuijote: ja andere auszuschließen Pastor_van_Briel mir nicht
Pastor_van_Briel: DonnaQuijote: Nein, wir schließen niemand aus. Wir laden sie ein. So wie ich Dich gerade.
DonnaQuijote: mach ich doch Pastor_van_Briel
Pastor_van_Briel: DonnaQuijote: hast DU ein Problem damit? Ich denke, alle Menschen, die an etwas glauben, sind von ihrer Sache überzeugt. Du doch auch… oder?
DonnaQuijote: ja und ich lade Dich ein deine Sicht zu erweitern Pastor_van_Briel
Guest0053: und was kann ich tun wenn es mir so schlecht geht, dass ich anfange zu zweifeln und wirklich kein strahlen mehr sehen kann?
Fridoline: Guest0053: tief durchatmen, Gott um Hilfe bitten und anfangen seine Probleme zu sortieren und nach und nach zu loesen. Zum Beispiel
DonnaQuijote: Guest0053: dann bist Du ohne den Trost der Kirche. Keiner sagt Dir Gott leidet jetzt mit dir
Pastor_van_Briel: DonnaQuijote: Ich denke, ich habe schon eine sehr weite Sicht. Aber das heißt nicht, dass man alles, was man kennt, für richtig hält, oder?
DonnaQuijote: ich weiß aber wir werden nur nach dem gefragt, was wir dem Nächsten getan haben
DonnaQuijote: un d wenn Du in mir keine Manifestation Gottes sehen kannst , kanst Du auch keinen götlichen Lohn empfangen Pastor_van_Briel
Pastor_van_Briel: DonnaQuijote: Wenn ich Dich gerade richtig verstehe, schließt Du mich vom Himmel aus, weil ich DIch nicht für göttlich halte…? Sorry, Donna, ich dachte, ICH wäre der, der ausschließt?
Pastor_van_Briel: Du klingst ja noch schlimmer, als DU mir vorwirfst zu sein…
DonnaQuijote: Fridoline: ich sehe dies schon lange und für mich sind es Tatsachen
DonnaQuijote: Pastor_van_Briel:  ich versuche nur ein Schriftwort Jesu in die heutige Sprache und jetztige Praxis zu übersetzen
Pastor_van_Briel: DonnaQuijote: Das bezog sich aber auf Jesus, nicht auf Dich.
Fridoline: DonnaQuijote: ich glaube ich verstehe dich nicht
Die-Stille: << hat schon eine wolke für Pastor_van_Briel reserviert
Die-Stille: der bekommt meine zu not
Pastor_van_Briel: Danke, Die-Stille!
che: also- zum Thema ausschließen, da gab es doch mal das vom Kamel und dem Nadelöhr…
DonnaQuijote: Gott schuf den Menschen nach seinem Ebenbild ist das richtig Fridoline
Fridoline: DonnaQuijote: so habe ich es aus der Bibel verstanden
DonnaQuijote: und Gott wurde Meinsch Pastor_van_Briel ist das Richtig
Pastor_van_Briel: DonnaQuijote: Ja, da stimme ich zu.
DonnaQuijote: also wann treffe ich Gott? Pastor_van_Briel und Fridoline
Die-Stille: DonnaQuijote, dann wenn du ihm genug platzt, raum und zeit gibst, er scheint nur darauf zu warten 😉 steht vor deiner tür und klopft sich dir geistigen finder wund
Fridoline: DonnaQuijote: wo ich ihn treffe spuere ich, aber auf deine Antwort bin ich gespannt
DonnaQuijote: für mich in jedem Menschen, ob er es weiß oder nicht und diese klare Zusage hat mir Pastor_van_Briel eben verweigert

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Kampf der zwei Wölfe

Ein alter Indianer erzählt seinem Enkel über den Kampf in seiner Seele. Er sagt, es ist der Kampf zwischen zwei Wölfen.

Ein böser Wolf, der ist eifersüchtig, traurig, gierig, arrogant, voll Selbstmitleid, voller Schuldgefühle, Groll und Minderwertigkeitskomplexen, Lügen, übermässigen Stolz und Überheblichkeit.

Der gute Wolf ist voller Freude, Frieden, Liebe, Hoffnung, Gelassenheit, Demut, Nächstenliebe, großzügig, wahrheitsliebend, mitleidig und hat Glauben.

Fragt der Enkel: und wer gewinnt den Kampf?

Der alte Indianer: “ Der den du fütterst“

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Lach, wein, schrei und denk doch, Gott liebt dich vollständig und anders!
Gräfin
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6 Kommentare

Eingeordnet unter Bibel, Christen, Deutschland, Emanzipation, Glaube, Menschliches, Wissenschaft

6 Antworten zu “Du bist nicht göttlich und ok!

  1. Ich denke, dass ein so ablaufendes Chatten mehr Porzellan zerschlagen kann, als sich so schnell kitten lässt…

    Für meinen Teil habe ich kein Problem damit, nicht göttlich und nicht o.k. zu sein.

    Die Botschaft heisst für mich: Nach dem Ebenbild Gottes sind wir alle erschaffen (darüber freue ich mich!) aber wir sind (noch nicht) göttlich. Nebenbei: Wären wir göttlich, wer wäre dann menschlich? Aber weiter im Text:

    Die von Dir unten angefügte Geschichte sagt es sehr anschaulich: Der eifersüchtige, traurige, gierige, arrogante Wolf voll Selbstmitleid, voller Schuldgefühle, Groll und Minderwertigkeitskomplexen, Lügen, übermässigen Stolz und Überheblichkeit: Dieser Wolf ist Teil von uns. Wie also können wir göttlich sein, bevor wir diesen Wolf „verhungern haben lassen“ ?

    Und genau die Geschichte, dass wir diesen Wolf in uns haben, ist der „Beweis“ der sogannnten Erbsünde (blödes Wort, by the way), dass wir also nicht göttlich geboren werden; allerdings können wir viel erreichen:

    Das mit dem o.k. sein können wir aus eigener Kraft beeinflussen. Strahlst Du, liebst und glaubst Du – lassen wir das Kapitel ob mit oder ohne Beichte mal aussen vor – bist Du (aus menschlicher UND göttlicher Sicht) o.k.

    Gerade jetzt denke ich, gut – ich bin nicht göttlich, aber doch ziemlich o.k.

    Das wird doch nicht der anmassende Wolf gewesen sein ;-)…

  2. rotegraefin

    Hallo kroski,

    willkommen auf meinem Blog.
    Jesus wusch seinen Jüngern die Füsse. Ich wasche ihnen den Kopf. Hier nimm mal gleich das Handtuch, damit Du ihn Dir wieder abtrocknen kannst.

    „Für meinen Teil habe ich kein Problem damit, nicht göttlich und nicht o.k. zu sein.“

    Damit sind wir gleich mitten im Geschehen! Du bist satt und reich, also hast Du auch kein Problem, was Du lösen musst. Also bleibt das Kamel vor dem Nadelöhr mal wieder brav stehen, wie der Ochs vorm Tor.

    grrrrrrrrrrrrrrr

    Es kommt noch schlimmer!
    „Nebenbei: Wären wir göttlich, wer wäre dann menschlich?“
    Das halte ich echt im Kopp nicht aus der mir sowieso schon den ganzen Tag brummt.

    Wurde Gott nicht Mensch?

    Wie gesagt das Himmelreich was immer schon da war und in Jesus Christus uns noch deutlicher gezeigt hat. Als nichteheliches Kind geboren und als Verbrecher am Kreuz gestorben.

    Die Erbsünde liegt tatsächlich darin, dass wir Menschen nicht wagen unsere Göttlichkeit anzunehmen und aus dieser Dankbarkeit heraus den Nächsten lieben können wie uns selbst.

    Ich danke Dir, dass Du Dich getraut hast, diese Widersprüche zu formulieren und aufzuschreiben.

    Jesus hat die Einheit mit Gott gelebt. Darin sollen wir ihm nachfolgen. Dann wird auch die Last leicht und die Bürde süß.

  3. „Jesus hat die Einheit mit Gott gelebt. Darin sollen wir ihm nachfolgen. Dann wird auch die Last leicht und die Bürde süß.“

    Du sagst es, Jesus ist Mensch geworden, um mit uns auf der Stufe Mensch zu sein. Und Dein wunderbares Zitat zeigt den Weg, wie wir dieses Menschsein überwinden können.

    Genau deshalb haben wir die Chance, heilig zu werden (geheilt zu werden). Da kommen wir vom Menschsein zum Göttlichsein.

    Ich versuch’s, wenn immer ich eine Tür in diese Richtung sehe.

    PS: Wie kommst Du darauf, dass ich reich bin. Erspar mir weitere Details. Die Sonnenbrille auf meinem Bild ist 15 Jahre alt 😉 …

  4. rotegraefin

    lol kroski

    Pech gehabt, jetzt hast Du Dich nun mal in die Höhle der Löwin gewagt, die den christlichen Glauben mit allen den ihr zu Gebote stehenden Mitteln verteidigt. Jetzt sollst Du auch sehen, was Du davon hast.
    Hier ist das Paradies, wo das Lamm neben dem Löwen lagert und das Kind am Schlupfloch der Natter spielt.

    Wenn Du was überwinden willst biste hier einfach falsch. Wenn Du was leben willst biste hier richtig.

    Dann setz doch mal das dumme Ding ab von Deiner Nase, vielleicht siehste dann auch klarer.

  5. hallo gräfin

    ein wenig aggressiv für eine Gräfin, nich war?

    Zeig doch dein Gesicht, dann setz ich meine Brille ab.

    (Wenn du allerdings genauer auf meinem blog schaust, findest du ohnehin ein foto ohne (Sonnen)brille…)

    Überwinden? Ein Motto, das .kroski auch schriftlich festgehalten hat, spricht vom „Luxus, den inneren Schweinehund zu überwinden“.

    Leben? Ich lebe eigentlich ziemlich intensiv. Da werden wir schon klarkommen 😉

    Die andere Art von „überwinden“ ist eine durchaus spannende Angelegenheit: Ich will Menschen (also auch mich) nicht von vorne herein als göttlich labeln, sondern wir alle haben uns das erst „zu verdienen“ (Achtung, nicht vor Gott, der pfeift darauf was wir uns verdient haben wollen)…

    … viel besser als verdienen ist wohl ENTDECKEN. Das Göttliche lässt sich in jedem Menschen entdecken, daran glaube ich ganz fest. Es ist ein TEIL von uns. Der restliche Teil dabei ist sehr menschlich…

    Und deswegen finde ich den Satz so schön und treffend, dass ich ihn gleich nochmal zitiere:

    “Jesus hat die Einheit mit Gott gelebt. Darin sollen wir ihm nachfolgen. Dann wird auch die Last leicht und die Bürde süß.”

  6. rotegraefin

    Hallo, kroski

    och hast Du was gegen Aggressionen?
    Ich bloss, wenn sie uns in Form von Bomben auf den Kopf donnern und als Messer in Händen von Menschen stecken um auf andere einzustechen, oder in Form von Predigten, wo ich zu oft gehört habe: „Es war einmal“ oder „in jenen Tagen.“

    Ich hab was gegen Aggressionen, wenn Menschen, die Zuflucht bei uns suchen nur Gutscheine oder Pakete zum Einkaufen bekommen und über Jahre hinaus ihnen nur 5,06 m² Raum zum Leben zugestanden wird.

    Ich hab was gegen Aggressionen, wenn ich meine Wohnung als Hartz IV Empfängerin räumen soll, weil sie 20 m²
    zu groß ist.

    Ich hab was gegen die Bilder, gegen die ich jeden Tag ankämpfen muss. Wie darf denn Deiner Meinung nach eine Gräfin sein? Ich passe in kein Bild und kein Schema mehr. Wer das erreicht hat, ist im Himmelreich was zu uns kommen soll, nicht wir sollen dahin marschieren.

    Wie wäre es mal damit, zu Deiner verletzlichen Seite zu stehen?

    So jetzt habe ich mir meinen Frust von der Seele geblubbert und kann auf den Rest Deines Textes eingehen.

    Ja Du hast es erfasst, es geht immer um ein mehr und tieferes Entdecken und Verstehen.
    Nein der restliche Teil ist der ungläubige Teil, der unerlöste Teil in uns. Der sich erschrocken verkrochene Teil bei unseren vielen Verboten und Gesetzen im Land.
    In Gottes Freiheit zu leben heißt du darfst. „Ich bin immer für Dich da und gemeinsam gucken wir uns an,was da jetzt geschehen ist und wie es mit gutem Willen bereinigt werden kann.“

    Ich danke Dir für Deine liebe Antwort.

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