Else Peters, die gute Seele von Kleve

Große Freude am Mittwoch: Else Peters wurde für ihre Verdienste, die sie sich sowohl durch ihre kommunalpoitische Arbeit als auch durch ihren großen, persönlichen Einsatz erworben hat, mit der Verdienstmedaille der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. Die Kleverin macht sich seit vielen Jahren für Menschen in schwierigen Lebenslagen stark.

(3.12.2008) Für ihren großen Einsatz im Bereich der kommunalen Politik,

aber vor allem für ihren unermüdlichen, persönlichen Einsatz wurde

die Kleverin Else Peters gestern mit der Verdienstmedaille der

Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. Landrat Wolfgang Spreen

überreichte die Medaille im Namen des Bundespräsidenten. In seiner

Laudatio sagte der Landrat: „Sie gelten als die gute Seele der Stadt

Kleve. Sie geben ein Beispiel in praktischer Nächstenliebe. Denn das

wissen wir alle: Taten sagen mehr als 1000 Worte.“ Dass die Kleverin

unermesslich viel ihrer persönlichen Zeit für ihr Engagement  geopfert

habe, ließ Wolfgang Spreen nicht außer acht. Joachim Schmidt,

stellvertretender Bürgermeister der Stadt Kleve, machte deutlich: „Ich

kenne Sie als engagiert und vor allem couragiert. Als ich Sie 1994 im

Rat der Stadt Kleve persönlich kennenlernte, dachte ich: Das ist eine Frau,

die die Dinge, die sie für richtig hält, auch durchsetzt.“ Für die Offene Klever

Fraktion, der Else Peters seit ihrem Austritt aus der SPD angehört, ergriff

Clemens Giesen das Wort: „Als ich hörte, dass Du diesen Orden erhalten

sollst, hatte ich gedacht, Du hättest ihn schon lang.“ Für Else Peters sei egal,

ob ein Mensch arm oder reich sei – was zähle, sei der Mensch. Da die Kleverin

auch Behördengänge mit den Menschen, die sie unterstützt, angeht, ist sie auch

bei den Verwaltungsmitarbeitern bekannt. „Du bist bei den Behörden geachtet –

und manchmal sicher auch gefürchtet“, sagte Giesen. Der Vorsitzende der Offenen

Klever Fraktion erinnerte sich an seine Kindheit. An Filmvorführungen im Burgtheater.

Dort hatte Else Peters lange Jahre als Platzanweiserin gearbeitet. „Bei den

Filmvorführungen hast Du mich damals schon beeindruckt“, ging er auf diese

Lebensepoche ein. „Ich dachte als Kind, das Burgthetaer habe Dir gehört.“ Er

vergaß nicht zu erwähnen, dass Else Peters auch ein besonderes Händchen für

unruhige und lärmende junge Kinobesucher hatte. Jeanette Schneeberger-Kröll,

Mitglied der Offenen Klever, hatte seinerzeit den Vorschlag unterbreitet, Else Peters auszuzeichnen. Aus gesundheitlichen Gründen konnte sie die Verleihung der

Verdienstmedaille leider nicht miterleben.

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6 Kommentare

Eingeordnet unter Glaube, Kleve, Leben Politik, Menschliches, Soziales

6 Antworten zu “Else Peters, die gute Seele von Kleve

  1. Müller

    Schön abgeschrieben, ich hoffte auf Ihre persönlichen Worte zu Frau Peters!

  2. Krasse perle meine oma;)

    Ja kannste echt drauf stolz sein!

  3. Steffen.P

    Voll krass die beste oma der welt

  4. Jennifer Hanrath(Peters)

    jaja unsere oma 😀

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