Wahlen Wahlen Wahlen 2009

Europa Wahl im Juni gleichzeitig in NRW Kommunalwahlen.

Im September Bundestagswahlen.

Die Wahlbeteiligung ist bei den letzten Wahlen immer mehr zurück gegangen. Dieses Phänomen ist erschreckend und alarmierend. Den Parteien, so wie sie sich mit dargestellt haben, zeigen sich wenig vertrauenswürdig. In unserer so schönen freien Bundesrepublik brauchen wir wieder das Vertrauen in den Willen des Volkes.  Das Vertrauen in die Kraft des einzelnen Menschen, der etwas zum Guten bewirken kann. Deswegen meine Frage hat jemand eine Idee, wie die Menschen sich wieder verantwortlich für ihr Land fühlen und z.B.  wie die Wahlbeteiligung wieder erhöht werden kann?

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12 Kommentare

Eingeordnet unter Deutschland, Emanzipation, Glaube, Leben Politik, Politk

12 Antworten zu “Wahlen Wahlen Wahlen 2009

  1. Ganz einfach: Die Politiker sollen aufhören zu lügen, ihre Versprechen auch umsetzen und wirklich was fürs Volk tun. Dann wird auch der Wähler wieder mit Freude an die Urne marschieren.
    Wie schön! Hast Du schon mal was davon gehört, dass ich keinen Menschen ändern kann? Als ich bitte um Tipps wie gewöhne ich den Politikern das Lügen ab?

  2. Erschießen? 😉

    Ändern kann man niemanden und das Problem ist, würde die Politik die ungeschminkte Wahrheit sagen, würden das die meisten Menschen nicht verstehen und erst recht nicht wählen gehen… eine unbezwingbare Spirale 😦
    Warum so pessimistisch? Wer ist die Politik? Ich kenne nur ein paar Politiker! Das Private ist das Politische! Wer die Wahrheit nicht verträgt, muss selber lügen oder zur Gewalt greifen. Fangen wir doch einfach bei uns selber an ehrlich zu sein.

  3. schweizerkrieger

    Wir in der Schweiz haben dass selbe Problem. Der Grund liegt aber nicht nur am Desinteresse sondern das die meisten Personen die Wahl oder Stimmtexte nicht verstehen, das macht mir mehr Sorgen. Den Menschen geht es einfach zu Gut, ansonsten würde sie vermehrt an die Urne gehen.

  4. Wenn pessimistisch, dann eher was den Wähler angeht… Der fühlt sich nach jeder Wahl mehr und mehr veräppelt und geht weniger zur Urne. Resultat: Die ungewollten Gruppierungen (z.B. NPD etc.) bekommen fröhlich Zuwachs… und dann wird wieder gemault, warum das so ist…

    Manchmal hat man das Gefühl, die Politik hat vergessen, für WEN sie eigentlich arbeitet. Uns wird „Gürtel enger machen“ empfohlen und die stopfen sich mit Erhöhungen immer weiter die Taschen voll.
    Da ist Unmut, Unverständnis etc. doch klar.

    Sind wir denn nicht ehrlich? Ich wähle nicht aus Protest irgendeine Kleckerpartei (wie leider so viele) sondern weil ich denke, dass meine Partei, ihr Programm greifen kann, wenn man sich dran halten würde. Oft enttäuscht, geh ich doch immer wieder wählen. Denn meine Stimme hilft, dass nicht die „ganz Bösen“ gewinnen.

  5. schweizerkrieger

    Ich bin ein Wähler mit Leidenschaft und verstand, nicht immer gewinnen wir, jedoch jede stimme zählt. Nein, die die nicht wählen sind nachher diejenigen die jammern
    In Afrika schlagen sie sich die Köpfe ab um zu wählen.

  6. Ein HauerBürger

    Was darf ich unter Wahl verstehen ?
    Auswählen zwischen verschiedenen Lösungen oder Lebensformen oder die Realisierung gar von Visionen?
    Nein im Wahlkampf finden sich ausschließlich Themen wieder von denen die Parteien sich erhoffen damit Punkten zu können.
    Der beste Beweis ist die FH Kleve,alle laufen bereits mit geschwellter Brust herum, der Landtag entscheidet erst Ende Januar definitiv darüber,aber das ist lt.Herrn Palmen nur reine Formsache, also wozu dann noch den Landtag, wenn die Entscheidungen im kleinen Hinterzimmer gefällt werden.
    Herr Pofalla wird in Kürze, Presse wirksam im Petrusheim in Weeze -Heek ins rechte Bild gesetzt werden. Bereits jetzt werden Zivildienstleistende auch aus anderen Einrichtungen der öffentlichen Hand hierzu auserwählt um im Petrusheim Spalier zu stehen.
    In Hof werden Schüler für Frau Hohlmeier aus den Weihnachtsferien geholt um das Interesse von Frau Hohlmeier, als neue Fränkische Europawahl Kandidatin, an den Arbeiten der Schüler ins rechte Bild zu rücken.
    Es geht bei Wahlen um persönliche Vorteilsnahme einzelner Personen bzw. um die Umsetzung einzelner Lobbyisten Interessen.
    Das Problem der Politiker von heute ist,
    durch die Medien Vielfalt wird der Bürger nicht mehr nur ausschließlich durch einige wohlgesonnene Blätter informiert.
    Nur der Schlussfolgerung von „Wortmann“ kann ich auch nicht folgen,der Landwirt wählt CDU,der Arbeiter SPD, der Apotheker FDP, der
    abgesicherte öffentliche Dienst, Grüne?
    Warum gehe ich zur Wahl, weil ich mit meiner Stimme mit entscheiden will, ja,
    nur Einklagen kann ich diese Forderung nicht, da einzelne Politiker keinen Rechenschaftsbericht abgeben müssen, bzw. für irgend etwas persönlich haftbar gemacht werden können.
    Wie steigert man also die Wahlbeteiligung:
    1. Den Willen des Bürgers ernst nehmen
    (sh.Umfaller Grüne in Hamburg)
    2. Direkte Entscheidungen treffen lassen sh. Europäische Verfassung, wer dem Bürger jedoch sugeriert , der Verstand reicht nur zum ankreuzen,braucht sich über Desinteresse nicht wundern.
    3. Ehrlich sein, und als Vorbild vorangehen.
    Da jedoch noch viel Wasser den Rhein runterfliessen muß,bis die Parteien merken, das eine Partei nicht nur von den Stimmen der Mitglieder überleben kann,
    werden wohl die Linken und andere Randgruppen in diesem Land erst einmal
    Oberwasser bekommen.

    Vielen Dank für diese ausführlichen und differenzierten Überlegungen

  7. Nur der Schlussfolgerung von “Wortmann” kann ich auch nicht folgen,der Landwirt wählt CDU,der Arbeiter SPD, der Apotheker FDP, der
    abgesicherte öffentliche Dienst, Grüne?

    Davon habe ich nichts gesagt. Stand = Partei passte vielleicht in die 60er Jahre, aber heute schon lange nicht mehr. Da wird alles und nichts von allen und jedem gewählt.

    Deine Überlegungen sind interessant Bürger. Deinen 3 Punktüberschriften kann ich nur zustimmen.

    Hier ist Land und manches stimmt noch wie in den 60er Jahren. Bis auf die Ausnahme, das hier auch fast jeder einen PC hat. gfg

  8. Ein HauerBürger

    @ Wortmann
    Darf ich dann,den Teil “ wenn man sich dran halten würde “ so übersetzen, so richtig bin ich mit meiner Partei nicht zufrieden, aber deren Wahl stellt für mich immer noch das kleinere Übel dar.?

  9. Vertrauen ist tatsächlich ein Schlüssel zu mehr Bürgerbeteiligung. Ich bin mir allerdings sicher, je mehr die Politiker davon reden, das Vertrauen der Bürger zurückgewinnen zu wollen, umso mehr verlieren sie es bzw. haben es schon verloren.

    Vertrauen zu gewinnen ist in der Politik schwer möglich, Vertrauen zu verlieren jedoch ein Leichtes – und es ist noch jeder Partei an der Macht gelungen, die Wählergunst wieder zu verlieren.

    Wer auch immer in heutiger Zeit Interesse an Politik hat, kann sich detailliert informieren, über Internet, Blogs, abgeordnetenwatch und Tausende Talkshows. Er wird dabei feststellen, daß er belogen und betrogen wird, wo immer es geht, daß „integrer Politiker“ ein Widerspruch in sich und daß Politik ein unglaublich schmutziges Geschäft ist – und wird dabei immer weiter Vertrauen verlieren.

    Aus Altruismus, Gemeinsinn, Idealismus oder Demokratiebegeisterung in die Politik zu gehen ist reinster Masochismus. Damit auch noch in einflußreiche Positionen zu kommen, ist quasi unmöglich. Politiker sind (für mich) eine Klasse, die bis zur Selbstverleugnung kompromißbereit, machtgierig, korrumpierbar, heuchlerisch und zynisch ist, eine Klasse, die man zwar braucht, vor der man aber auf der Hut sein sollte. Politik läßt sich nur erfolgreich machen, wenn man ein Ignorant, ein Intrigant, ein Schönredner und Phrasendrescher ist. Welcher Mensch mit Prinzipien würde sich zu so etwas herbeilassen?

    Wahlen ändern daran nicht das Geringste, völlig, ich sage: völlig egal, wer auch immer gewählt werden würde. Insofern sind Wahlen eine Volksbesäuselung, eine Märchenkulisse, aber ansonsten nur Pseudodemokratie. Als Schlußfolgerung aus dem Gesagten ergibt sich für mich, sich dieser Farce zu verweigern, und ich nehme an, daß es vielen so geht wie mir.

    Ich würde es zum Beispiel sehr begrüßen, wenn bei Wahlergebnissen die Prozentzahlen der einzelnen Parteien nicht bezogen auf die abgegebenen Stimmen berechnet würden, sondern bezogen auf die Gesamtzahl der Wahlberechtigten. Bei 60% Wahlbeteiligung hätte in Hessen die SPD dann nämlich nur 14% der Wählerstimmen, die CDU 22% usw. Der Nichtwähleranteil vertritt ja auch eine Meinung, nämlich, daß er Wahlen entwedeer als gänzlich wirkungslos betrachtet oder keine wählbare Interessenvertretung findet.

    Ich selbst halte „Demokratie“ für eine komplette Illusion, zumal hier in Deutschland. Das Mindeste wären Volksabstimmungen über alle großen Fragen, davon sind wir Lichtjahre entfernt. Schon alleine das unsägliche Über-den-Tisch-Ziehen der europäischen Wahlvölker bei der EU-Verfassung reicht aus, um nie mehr wählen zu gehen. man müßte ja eine Idiot sein, wenn man so einem System noch Unterstützung gewährte.

    Dazu drei Anmerkungen:
    Vielen Dank für Ihre Ausführungen, so wie Sie denken, denken wohl die meisten Nichtwähler. Leider!
    Machen Sie sich klar Sie leben in diesem System und profitieren auch von ihm.
    „Das Private ist das Politische“ d.h. so wie Sie denken verstärken Sie die Hoffnungslosigkeit und Depression in unserem Land.
    „Wenn der klügere immer nachgibt herrschen am Ende die Dummen“ So etwas hatten wir doch schon mal von 1933 – 1945 wollen Sie so eine Zeit wieder?

  10. So eine Zeit hatten wir bereits wieder, von 1949 bis 1989. Da war nichts zu verhindern!
    Doch 1989 wurde dies aufgelöst durch den Willen vieler, die beharrlich darum gekämpft haben: „Wir sind das Volk“
    Durch Leiden lernen, wir wieder das Rechte zu tun. Solange wir uns betäuben und auf irgendeinen anderen warten, sind wir verraten und verkauft. Darum raus dem dem Drama Dreieck Opfer-Retter-Verfolger!

  11. @Bürger: Es ist im Grunde das „kleinere Übel“. Wäre man ein guter Wähler, wenn man alle 4 Jahre die Partei wechseln würde. Irgendwo hat der Favorit seine Stärken und die möchte man dann gerne voran treiben. Klappt meist nicht 😉 aber besser, man bleibt als dass man ewig hin und her hüpft. Ein politisch interessierter Bürger wird, m.E. irgendwo unglaubwürdig beim Wahlhopping.
    Was ist daran unglaubwürdig? Das verstehe ich mal wieder nicht! Genau um diesen Bürger müssen sich die Parteien bemühen und können sich nicht sicher sein, das lediglich auf den Namen vertraut wird. Einmal ok immer ok gilt nur für den einzelnen Menschen und die Mauscheleien um die Macht und das Prestige finden in jeder menschlichen Gruppierung statt. Da viel Angst vor Gesichtsverlust besteht, wird auch viel gelogen. Wir brauchen da ein anderes Denken. Wer A sagt muss nicht unbedingt B sagen. Er kann auch erkennen, dass A falsch war. Diese Erkenntnis wird allerdings erfolgreich verhindert durch ein festhalten an einem idiotischen Vollkommenheitsideal, was es in der Realität nicht gibt. So wird verhindert aus Fehlern lernen zu können.

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