Das Ende der Aufrichtigkeit

Dieses Buch  von Lionel Trilling habe ich bestimmt schon seit 20 Jahren in meinem Bücherschrank stehen gehabt und immer dort stehen gelassen.

Ich möchte es vorstellen vor allen Dingen habe  ich folgenden Abschnitt als Leseprobe ausgesucht:

„Den Lügen einer entfremdeten sozialen Realität begegnet man durch eine psychopathischen Steigerung zur Göttlichkeit, wo jeder von uns Christus wird, aber man nimmt nicht die Mühe auf sich, einzugreifen, Opfer zu sein, mit Rabbis zu streiten, zu  predigen, Schüler zu gewinnen, auf Hochzeiten und Beerdigungen zu gehen, irgendetwas  zu beginnen und an einem gewissen Punkt festzustellen, dass es zu Ende ist.“

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12 Kommentare

Eingeordnet unter Christen, Emanzipation, Glaube, Menschliches, Wissenschaft

12 Antworten zu “Das Ende der Aufrichtigkeit

  1. mal was ganz anderes: hast du eigentlich meine Email bekommen?

    Ich nehme an ja! Warum?

  2. wollt ich nur wissen…ohne hintergedanken liebe gräfin 🙂

    Hat mich heute aber in Verwirrung gebracht. Heute ging mir mal wieder mein Boden unter den Füßen verloren 😦

  3. Oh, dass tut mir Leid…dabei hab ich dir ja geschrieben, dass ich mich sehr über dein angebot, dir emails zu schreiben gefreut habe 🙂

  4. moltaweto

    Guten Abend, werte Gräfin,

    vielen Dank für Ihr letztes Statement auf meinem Blog … ich werde mich ebenso redlich wie unbeirrbar bemühen, meinen Weg immer geradeaus fortzusetzen und nicht zu denen zu gehören, die „am Ende vor dem Ende“ stehen und keinen Schimmer haben, wie sie dort hin gelangten oder wie es so weit hat kommen können.

    Es war nicht mein erster und wird nicht mein letzter Besuch hier gewesen sein und irgendwann werde ich nicht mehr nur lesen … ich fühle mich in vielen Ihrer Artikel sehr heimisch und werde mir deshalb die Zeit nehmen, ein paar „Seelenmomente“ zur Ausstattung dieser empfehlenswerten Heimstatt beizusteuern … so mir das denn möglich ist.

    Seien Sie aufrichtig gegrüßt und weichen auch Sie niemals von dem harten, schweren, vom Gegenwind gebeutelten, zuguter letzt aber zu einer wahrhaftigen und reinen Erfüllung führenden Weg ab. Wer weiß, vielleicht werden sich an seinem Ende viele Menschen und Seelen wie die unseren zur rechten Zeit „wiederfinden“.

    HDZ

    Ein guter Tipp! Bleiben sie am Nullpunkt, da kann sie keiner runterschubsen. Außerdem kann von daher viel besser beobachtet und geklärt, wie mit Hilflosigkeit etc umgegangen wird. So können sie den anderen immer den Triumph noch lassen, den sie so offensichtlich noch brauchen, selber etwas herausgefunden zu haben. Gehen sie mit ihren Gefühlen und den Phantasien, die sich damit verbinden, ehrlich um und äußern Sie sie.

  5. Zur Abwechslung mal eine Antwort zum eigentlichen Eintrag und zum Buch: Zunächst mal stimmt der Link zum Wikipedia-Artikel über den Autor leider nicht (da ist das „http://“ doppelt reingeraten und sollte also einmal gelöscht werden), zum anderen klingt der Auszug vielversprechend, auch nachdem ich herausgefunden habe, was Wikipedia über den Autor und über das Buch („… der das Leben eines wohlhabenden kommunistischen Paars beschreibt, …“) schreibt. Doch inzwischen mal gelesen?

  6. Ja natürlich habe ich es erst gelesen, bevor ich davon hier schrieb. Was ich nicht verstehe, darf ein kommunistisches Paar nicht wohlhabend sein?

  7. Das möchte ich erstmal nicht beantworten, zumal ich nur aus dem Wikipedia-Artikel zitiert habe. Aber wird das nicht in dem Buch selbst thematisiert?

  8. Also ich staune nur ich habe in dem Artikel nur gelesen, wie seine Frau heißt und dass sie ebenfalls Literaturkritikerin war.
    Es handelt sich also für mich um Intellektuelle. Wer also seine Intelligenz in einer ehrlichen Weise gebraucht und den Menschen in sein Denken ein bezieht kommt zu solchen von mir zitierten Schlüssen.

  9. Irgendwie stimmt das Zitat, aber der Satzbau ist grauenhaft.

    Verbesser den Satzbau, was spricht dagegen?

  10. Viel zu kompliziert. Das muss irgendwie kürzer gehen.
    Ja ganz einfach Liebe Dich selbst und Deinen Nächsten wie Dich. Tue jedem nur das an, was Du selber möchtest, dass es Dir auch angetan wird.

  11. Das geht vom Satzbau. Das andere ist zu kompliziert.
    Das freut mich aber sehr

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