Gedanken zu Fronleichnam

Da ich in der Tradition der röm. Kirche aufgewachsen bin habe ich ursprünglich dann die mangelnden Zeichen in einer ev. Wohn- und Arbeitsgemeinschaft vermisst.  Allerdings auch nicht mehr so ganz verstanden, warum meine Ma konvertiert war. Eine Aussage die meine ev. Großtante wiederum gefreut hat.

Allerdings ist mir dann einmal eine Erkenntnis eingefallen: „Boah, wir haben einen Gott, der sich aufessen lässt.“

Gerade habe ich im Radio gehört, dass die belgische Nonne die dieses Fest durch einen Traum ausgelöst hat. Eine Mondscheibe gesehen hat….

Ich bedauere es außerordentlich, was sich dann daraus entwickelt hat. Den gesamten Pomp und Reichtum auf die Straße zu Tragen und zur Schau zu stellen,  kommt mir seit langem nur noch wie Götzendienst vor. Allerdings weiß ich auch aus eigener Erfahrung, dass eben von der stillen Verehrung und Anbetung dieser Oblate ganz viel Segen und Kraft ausgeht.  Es kommt nur im weiteren Verlauf des Lebens alles darauf an, dieses Erleben des Numinosen wie Graf Dürckheim es nennt eben auf das ganze Leben auszuweiten.

Denn mit dem Mond wird die weibliche und empfangende Seite der Seele angesprochen, die in der Ergänzung und Durchdringung des rein intellektuellen erkennenden und analysierenden Wahrnehmens und Denkens den Grund und Boden unseres Sein bildet.

Das Wort ist Fleisch geworden und wohnt immer noch unter uns. Solange aber geglaubt wird, das Schmerz nicht sein darf, solange hat die frohe Botschaft keine Chance eine frohe Botschaft zu sein und wird zu einer Droh- und Verwirrbotschaft. Hier dazu auch eine Sendung über Meister Eckhart

http://podcast.wdr.de/radio/vom-richtigen-leben.xml

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3 Kommentare

Eingeordnet unter Biografisches, Christen, Emanzipation, Glaube, Kirche, Leben-lieben-leiden, Menschliches, Weisheit

3 Antworten zu “Gedanken zu Fronleichnam

  1. Ruediger

    Wieder einmal der übliche Schwachsinn einer armen Irren.
    Ich freue mich, dass Du es gelesen hast

  2. Philipp

    Sehe ich genauso!

    Oh welch ein Glück ein Stelldichein meiner Feinde, die ich zu lieben habe

  3. Philipp

    Wo sind denn Deine Freunde, oder hast Du keine?
    Jedenfalls Feinde hast Du viele!

    Und behaupten kannst Du ebenfalls viel

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