Antwort an Christoph

Huch,   Christoph,http://letztersein.wordpress.com/2013/11/06/die-hoffnung-die-hoffnung/
wenn Du nicht weißt um welche Werte es geht, dann tust Du mir ganz entschieden leid.
„Der Mensch steht im Mittelpunkt
und damit allen im Wege!“
Spruch meines Bruders.

„Heute ist der erste Tag vom Rest meines Lebens!“

und an dem brauche ich nur den Nächsten zu lieben wie mich selbst.
Wer allerdings wie ich zur Selbstverleugnung und damit zum Selbsthass erzogen wurde hat ganz große Schwierigkeiten die Liebe anzunehmen, die da ist. Da besteht ein großer Widerstand geprägt auch von kirchlich ausgewählten Texten Liebe anzunehmen, denn Geben ist ja angeblich seliger als Nehmen.
Die Wahrheit ist allerdings die Liebe ist auf Geben und Nehmen gleichzeitig angelegt und nur so kann sie wachsen und Gedeihen und der Glaube kann dann Berge versetzen und die Hoffnung stirbt zuletzt.

Ich lebe in einer Welt voller Lüge und als ich das erkannt habe, habe ich mir gesagt: „Ich sage die Wahrheit, die glaubt mir sowieso keiner!“

Liebe ohne Wahrheit und Gerechtigkeit ist die Hölle in der eine Hand die andere wäscht und zum Schluss haben alle schmutzige Hände. Das wird dann Schicksal genannt oder „Pech gehabt!“

Ich stolpere seit mehr als zehn Jahren über das sogenannte  Friedensgebet in der Messe nach dem Vater unser „Herr Jesus Christus schaue nicht auf unsere Sünden,…..“ und frage seitdem die Priester, die im Radio die Messe lesen: „Was ist das für ein Jesus Christus der nicht hinsehen soll? Glaube ich nicht daran, dass ich in jedem Menschen Christus treffe? Wie kann ich jemanden eine Schuld vergeben, wie im Vater unser zuvor gebetet wird, wenn ich nicht hinschaue?“

Meine einzige Wahrheit lautet heute so:
„Ich bin göttlich und okay und Du bist göttlich und okay!“
im Gegensatz zu den anderen Aussagen:
Ich bin okay!  Du bist nicht okay!
Ich bin nicht okay! Du bist okay!
bis hin zur Verzweiflung
Ich bin nicht okay! Du bist nicht okay!

Für mich geht es darum die Entwicklung der Selbstliebe und Erkenntnis zu fördern. Eine Wertediskussion halte ich für überflüssig wie einen Kropf an, weil sie im Kopf stecken bleibt und die Gefühle ausschaltet.

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2 Kommentare

Eingeordnet unter Christen, Emanzipation, Glaube, Leben-lieben-leiden, Menschliches, Verantwortung

2 Antworten zu “Antwort an Christoph

  1. Hallo liebe rote Gräfin

    Danke, dass Du meinen Artikel so wichtig nimmst, dass Du auf Deinem eigenen Blog eine Antwort darauf schreibst.

    Ich stehe den vielen sogenannten Wertediskussionen ja auch ein wenig skeptisch gegenüber und denke, zu Deinen Ausführungen ist nicht viel zu ergänzen, bloß dass Du die Wichtigkeit der Emotionen im Gegensatz zum Intellekt meiner Meinung ein wenig übertreibst, frei nach dem Motto: „Ohne X geht nix“.

    Ich denke, man sollte den Intellekt nicht unterschätzen, frei nach dem Motto. „Aber praktisch ist es schon, das Y“.

    Aber ansonsten bin ich im Wesentlichen Deiner Meinung.

    Lg
    Christoph

  2. Das habe ich auch lange gedacht, dass ich meine Emotionen und deren Wichtigkeit übertreibe.
    Bis ich zu dem Schluss gekommen bin, dass unsere Emotionen die Grundlage für unseren Intellekt sind.
    Erst wenn ich mir eingestehe, dass ich eine so wahnsinnige Wut habe, das ich am liebsten jemanden oder alle umbringen möchte, kann meine Intelligenz sich einschalten und sagen:“Stopp! Was ist eigentlich los? Was willst Du jetzt wirklich; Mord und Totschlag oder eine Lösung die alle Beteiligten zufrieden stellt?“
    Die nicht gefühlte Wut neigt dazu „Alles oder nichts“ zu beanspruchen. Das haben wir doch in Österreich wie in Deutschland mit zwei Weltkriegen wunderbar demonstriert was dabei herum kommt.

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