Schnecken in meiner Küche

Grrr! Das finde ich nun wirklich eklig. Die haben da ganz entschieden nichts zu suchen und auch nichts verloren. Also  gedacht getan. Ich schnappe mir mein schönes rotes Kehrblech mit dem dem Noppenhandfeger, alles so schön geeignet und praktisch für feuchten Dreck.  Schwupps  eine dicke Nacktschnecke wird auf gekehrt und ab damit in den Rinnstein.

Zurück  in die Küche und da kriecht noch so ein Wesen auf meinem Küchenboden und schämt sich nicht, mich aufzuregen.  Also noch einmal dasselbe Spiel, weil es uns so gut gefiel. Wieder zurück und was entdecken meine entzündeten Augen noch ein solches Exemplar. Jetzt bin ich völlig geplättet, was ich alles über diese Viecher noch lernen kann und nicht weiß.

Naja „Wissen ist Macht! Nichts wissen macht auch nichts!“

Eigentlich bin ich ja tierlieb aber bei Schnecken und Ameisen in meiner Wohnung  hört diese Liebe schlagartig auf. Drei Schnecken in einer Nacht sind für mich zu viel des Guten. Bei der darauf folgenden Nacht war es das Selbe. Grrr! Letzte Nacht hat sich keine sehen lassen. Gibt es eine Schneckenpost? Haben sie sich heimlich verständigt, dass es bei mir in der Küche doch nicht so gemütlich ist?

Gespräche mit drei unterschiedlichen Freundinnen ergaben zweimal den Rat für Schneckenkorn eine erzählte, dass sie Weinbergschnecken ein eigenes Refugium gegeben hat und beobachtet hat, wie diese sich paaren.

Wie es auch sei. In dem Schloss in dem ich geboren und aufgewachsen bin, Gab es keine Schnecken in der Küche. Höchstens im Garten und auf dem Hof. Manchmal auf dem Weg zum Garten. Dann wurde auch schon einmal vorsichtig  an die Hörner getippt und es war interessant zu beobachten wie sich diese einzogen und die ganze Schnecke sich krümmte und wenn vorhanden sich in ihr Haus verzog.

Heute ist alles komplizierter. Mir fällt dazu ein Witz ein: Eine Ziege und eine Schnecke machen sich gemeinsam  auf den Weg in eine wichtige Verwaltung. Als die Ziege am Eingang ankommt, kommt ihr die Schnecke  schon entgegen. Die Ziege staunt und wundert sich: „Wie hast Du das gemacht?“  „Ja,“ meint die Schnecke lächelnd, „kriechen geht eben schneller als meckern!“

 

 

 

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Eingeordnet unter Biografisches, Kinder, Leben-lieben-leiden, Weisheit

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