Archiv der Kategorie: Christen

Katholiken unter sich

Hier ist ein gut gemeinter und liebevoller Brief, an Kardinal Marx gerichtet, zu lesen. Was mich ungemein wundert denn ich habe noch einen alten Zeitungsausschnitt  aus dem Jahr 2003 aufbewahrt mit folgendem Kommentar zu einer Entscheidung des damaligen Bischofs von Trier. IMG_20150925_0001

Ich war dann auch in Folge mehr als entsetzt,  dass dieser Bischof zum Vorsitzenden der Bischofskonferenz gewählt wurde. Da konnte doch nur gute Nacht jeder ökomenischen Bewegung drohen.

Ich meine dazu, wer diese besprochene Oblate, von der  ich als Kind noch geglaubt habe, dass da „der liebe Heiland“ ist zum Maßstab aller Dinge macht und die Liebe zum Nächsten damit außer Kraft setzt, der befindet sich mitten in Teufelsküche und  die soll ihm mal so recht gut eingeheizt werden.  Zum Glück schreibt Gott auf krummen Wegen gerade. Und: „Gott ist mit die Doofen!“ rief oft eine Kollegin bei geistig behinderten Kindern.

„Entweder man klammert sich an seine Gedanken oder man überprüft sie. Es gibt keine andere Möglichkeit“ ( Katie Byron)

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Peinlich, peinlich!?

„Mensch, Jo, ich hab mich richtig gefreut, als ich eben deine Pläte (Glatze) von hinten gesehen habe. “

So begrüßte ich strahlend bei einer Tagung einen Priester. Au weia, da hatte ich aber was gesagt?

„Ich hab dich immer für eine vornehme Person gehalten.“ lautete seine Antwort. Meine Freude ihn zu sehen und wieder zu treffen, bekam schwupps eine kalte Dusche und ich war völlig verdattert. Eine Glatze war in meiner Familie das selbst verständlichste von der Welt. Fast alle Männer über  30 Jahren hatten eine und das war auch schon einmal Thema. Jetzt war ich zum ersten Mal damit konfrontiert, dass ein Mann damit wohl ganz offensichtlich in seiner Eitelkeit gekränkt war.

Wie sagte der kleine Prinz: “ Die großen Leute sind ganz entschieden merkwürdig.“

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Tod -Trauer – Trost

Ich hockte nach der Messe in der Kirche und war dankbar und froh, dass sich gerade der seelische Sturm, der die ganze Nacht gedauert ,  in mir gelegt hatte, den ich mal  gerade wieder nicht verstand und doch so gerne verstehen wollte. Denn die Äbtissin war zwei Tage zuvor zu einer Konferenz abgefahren und dies hatte mehr die Schwestern, als mich, in Aufregung und leichte Unruhe versetzt und das Attentat auf den Papst war am Abend vorher, von allen erschrocken zur Kenntnis genommen  und ins Gebet eingeschlossen  worden.  Als ich die Kirche verließ, kam mir die Priorin, wie wie oft, aufgeregt entgegen. Weiterlesen

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Die Benediktsregel mit eigenen Kommentaren versehen

 

Habe ich hier schon einmal veröffentlicht.

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1. Versuch eine Antwort zu erstellen wo einfach Sprachlosigkeit herrscht.

Liebe C, 31.05.06
verschiedentlich bekomme ich Reaktionen auf Deine Mail Lawinen an Klöster und Verwandte. Du gibst Dir viel Mühe, Dich von den Dämonen der Vergangenheit zu befreien. Dass ich die Methode nicht für angemessen halte, kannst Du Dir denken.

Was mich dazu veranlasst hat den Kontakt zu Dir aufzugeben, war nicht Deine Verliebtheit, sondern Dein ständiges Herumrühren in meiner Psyche. Das habe ich als respekt- und distanzlos erfahren und wollte und will mich dem nicht weiter aussetzen.
Ob Du meinen Wunsch nach Distanz respektierst oder wie Du sonst damit umgehst, ist eine Sache Deiner Selbstachtung. Ohne weitere Bitten und Ratschläge.
G

24.03.2014
Jetzt fand ich vor ein paar Wochen diesen Brief beim Aufräumen. Weiterlesen

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Das Reich Gottes

Das Reich Gottes ist da und da gilt der Grundsatz, wie innen so auch außen.
Es wird uns kein anderes Zeichen gegeben werden, als das Zeichen des Jona und der hat sich erst einmal freiwillig ins Meer werfen lassen und wurde dann von einem großen Fisch verschluckt. Bis er bereit war seine Predigt in Ninive zu verkünden.
Dann wurde der Kerl auch noch knatschig, dass sich seine Predigt nicht bewahrheitet hat.
Aber aus der Tiefe des Meeres (Mein Unterbewußtes oder besser Vorbewußtes) habe ich regelmäßig die Wahl Gutes oder Schlechtes hervor zu kramen. Hier hat mein Geist auch die Möglichkeit der Wahl
Also etwas, was das Leben fördert oder es vernichtet. Da bleibt das Leben eben spannend.
Bei Gott und seinen Ebenbildern ist eben kein Ding unmöglich.

Siehe auch hier: http://letztersein.wordpress.com/2014/06/15/die-vorbildwirkung-hat-ausgeschissen

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Bei Theomix gelesen

„Tränen nachweinen?“

Ich bin froh endlich wird einmal das Schweigen gebrochen.

Der Krieg und seine Folgen sind die Erbschuld meiner Generation, kurz nach dem Krieg geboren.

Ich habe mich als vier- bis fünfjährige schon gefragt: „Wieso, wenn der liebe Heiland, wenn er so lieb war eigentlich ans Kreuz geschlagen wurde?“

Ich habe mich dann selber beruhigt, dass es jetzt ja alle wissen müssten, das Gott Mensch geworden ist! und keiner einen anderen töten darf, denn dann wird ja Gott getötet.

Später dann: „Warum meine guten katholischen Verwandten alle so brav in den Krieg gezogen sind?“

Die Einsicht und die Unterscheidung in die eigene Schuld und in die Schuld von anderen fällt auch heute noch sehr schwer. Besser ist immer noch das Wort Verantwortung als Schuld.

Kindern habe ich öfter mal gesagt: „Du darfst Deinen Vater immer noch lieben, auch wenn er ganz etwas Schlimmes getan hat.“

Zum Glück wird das Weib und seine Nachkommenschaft der Schlange (der Macht) den Kopf zertreten.

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