Archiv der Kategorie: Konfession

Katholiken unter sich

Hier ist ein gut gemeinter und liebevoller Brief, an Kardinal Marx gerichtet, zu lesen. Was mich ungemein wundert denn ich habe noch einen alten Zeitungsausschnitt  aus dem Jahr 2003 aufbewahrt mit folgendem Kommentar zu einer Entscheidung des damaligen Bischofs von Trier. IMG_20150925_0001

Ich war dann auch in Folge mehr als entsetzt,  dass dieser Bischof zum Vorsitzenden der Bischofskonferenz gewählt wurde. Da konnte doch nur gute Nacht jeder ökomenischen Bewegung drohen.

Ich meine dazu, wer diese besprochene Oblate, von der  ich als Kind noch geglaubt habe, dass da „der liebe Heiland“ ist zum Maßstab aller Dinge macht und die Liebe zum Nächsten damit außer Kraft setzt, der befindet sich mitten in Teufelsküche und  die soll ihm mal so recht gut eingeheizt werden.  Zum Glück schreibt Gott auf krummen Wegen gerade. Und: „Gott ist mit die Doofen!“ rief oft eine Kollegin bei geistig behinderten Kindern.

„Entweder man klammert sich an seine Gedanken oder man überprüft sie. Es gibt keine andere Möglichkeit“ ( Katie Byron)

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Ordnung schaffen

Dann kannst Du ja Ordnung schaffen. Für mich ist alles ganz logisch, das liegt wohl daran, dass ich schon im Reiche Gottes lebe und da darf eben alles sein.

Ordnung können nur Menschen schaffen mit Bodenhaftung, Menschen, die sich Ihrer Schuld bewußt sind und die mit Paulus sagen: “Als ich ein Kind war, da redete ich wie ein Kind und dachte wie ein Kind und war klug wie ein Kind; als ich aber ein Mann wurde, tat ich ab, was kindlich war. Wir sehen jetzt durch einen Spiegel ein dunkles Bild; dann aber von Angesicht zu Angesicht. Jetzt erkenne ich stückweise; dann aber werde ich erkennen, wie ich erkannt bin.” Ordnung schaffen können nur die Menschen, die den Himmel, egal wo er auch sein mag, nicht als Spielball ihres Bauches in einem ansehen, sondern nach der Prämisse leben: “Was du nicht willst, dass man dir tu’, das füg’ auch keinem anderen zu.”

Upps, Hao was ist dass denn jetzt?
Wie ist den dieser riesige Klotz „Anarchie“ in die Diskussion gerutscht?
Und warum benutzt und missbrauchst Du jetzt den guten Paulus, der doch so gerne von jedem Fanatiker für seine eigenen Zwecke ins Feld geführt wird.
Von Paulus wurde mir berichtet, dass er zuerst Saulus geheißen hat und fleißig bestrebt gewesen ist, die ersten Christen vom Leben in den Tod zu befördern. Nach seinem Damaskus Erlebnis, soll er 12 Jahre verschwunden gewesen sein.
Jetzt frage ich Dich, was dieser alte Herr mit Bodenhaftung zu tun hat, der doch sicher schon vor mindestens 1900 Jahren  das zeitliche gesegnet hat? Wie so hältst Du mir diesen Menschen vor? Welche Schuld hast Du und bist Dir bewusst?
Ich glaube an Jesus Christus der als Unschuldiger am Kreuz, wie ein Verbrecher gestorben ist und zwei Typen neben sich hatte, den ewigen Ankläger und den der Verantwortung übernommen hat für seine Taten und damit sofort mit Jesus im Paradies war.

Paulus ist meiner Meinung nach sein Schuldgefühl nie ganz los geworden so verstehe ich auch seinen Stachel im Fleisch der üblichen Gewohnheit.

Ich habe gelernt  genau hinzu schauen, wer will mir aus welchem Grunde auch immer ein Schuldgefühl einreden und zu welchem Nutzen?

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Ein Orden für Theomix

Hier fand ich den Orden für Theomix.  Ein Pastor, der wohl viele Leser hier anspricht. Eine erfreuliche Erscheinung in der sonst so oft düsteren oder eher verschwommenen Christenlandschaft, so dass es mich immer eher zu den ausgemachten Atheisten hinzieht und denen die von Kirche und Christentum nichts mehr wissen wollen, weil ich sie gut verstehen kann. Jedenfalls oft besser als viele Christen die ich kenne.  Die scheinen meistens eher an die Sünde (Trennung von Gott) und Teufel zu glauben, anstatt an die Erlösung davon.  Es ist doch einfach schön, wenn alle wieder entdecken, dass wir Kinder Gottes sind und mit den Attributen unserer kindlichen Erfindungsgabe auch spielen dürfen. Neulich sagte mir jemand aus den neuen Bundesländern, auf solche Kratzerplaketten hätten sie keinen großen Wert gelegt.   Eine kluge und wie mir scheint  gesunde indifferente Haltung. Aber auch die Freude darüber ist und darf erlaubt sein. Weiterlesen

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Die Benediktsregel mit eigenem Kommentaren versehen

weitere Ausführungen sind hier zu finden

Prolog

Beginnt der Prolog.

1. Höre, mein Sohn, auf die Weisung des Meisters, neige das Ohr deines Herzens, nimm den Zuspruch des gütigen Vaters willig an und erfülle ihn durch die Tat!

Der Sohn wird angesprochen. Die Tochter fehlt. Warum? Vermutlich weil sie schon so dicht beim Vater und mitten im Leben steht, das dies hier nicht notwendig ist. 1500 Jahre später ist es dringend notwendig die Frauen mit ins Spiel zu bringen, denn das Weib und seine Nachkommenschaft wird der Schlange, die große Verführerin zur Macht, den Kopf zertreten.

Wer der Meister ist wird hier nicht deutlich gesagt, bleibt also der Interpretation aller vorbehalten. Wir können und sollten uns hier aber wohl Jesus Christus vorstellen.

Das Herz hat Ohren. Schon eine merkwürdige Vorstellung, heute weiß es jeder das es Klappen hat. Leider kenne ich mehr den wüsten Ausdruck: „A…. mit Ohren“ 👿 Nicht freundlich,  zeigt aber realistisch, wie wir mit unserer Wut umgehen Die Liebe wurde sich als von Herzen kommend vorgestellt. Das reine Gefühl führt allerdings oft auf Abwege, wenn nicht der Verstand und die Vernunft dazu kommen.  Sonst bleibt der Mensch oft im zornigen Egoismus hängen.

Es gibt einen gütigen Vater. Die Mutter fehlt komplett. Ich neige heute dazu, erst wenn das Gefühl zugelassen wird und der Verstand wieder einsetzt, können wir zur Vernunft kommen und dem Leben dienen. Hier ist also erst einmal der Mutterverlust fest zustellen und zu beklagen.

2. So kehrst du durch die Mühe des Gehorsams zu dem zurück, den du durch die Trägheit des Ungehorsams verlassen hast.

Jetzt wird es spannend! Welcher Gehorsam ist denn hier gemeint? Der militärische Gehorsam auch Kadavergehorsam genannt? Der des praktischen Nutzens? Oder der nach mehr Gerechtigkeit und Frieden für alle Menschen in der Welt?

Was ist die Trägheit des Ungehorsams? Kann es sein, dass es meine eigene Faulheit ist, darüber nachzudenken, was jetzt angesagt ist zu tun, sondern lieber im Trott der Gewohnheit. Der Trott der Gewohnheit beinhaltet meistens die Haltung:

„Ich bin okay, Du bist nicht okay.“ Die Haltung eines Verbrechers, der Unbelehrbarkeit und Kommunikationsfeindlichkeit. Die Haltung eines Sadisten. Liebevolle Beziehungen werden unmöglich gemacht und verhindert.

und

„Ich bin bin nicht okay, Du bist okay“ Die Haltung von Kindern und Abhängigen und Faulpelzen, die lieber andere für sich denken lassen. Die Haltung von Masochisten. Oder Fans von Stars und anderen Autoritäten.

und

Ich bin nicht okay, Du bist nicht okay. Die fast durchgängige Haltung vieler Deutscher, der Verzweiflung, Depression und Lüge.

Die lebendige Liebe Gottes, die in jedem ruht, hat nur wenig Chancen zum Tragen zum Kommen.

3. An dich also richte ich jetzt mein Wort, wer immer du bist, wenn du nur dem Eigenwillen widersagst, für Christus, den Herrn und wahren König, kämpfen willst und den starken und glänzenden Schild des Gehorsams ergreifst.

Vor 1500 Jahren schien es selbstverständlich, dass jeder Mensch einen Eigenwillen hat. Dem Eigenwillen kann ja schließlich nur jemand lassen, der weiß was er will.

Wo treffe ich den wahren König? Laut dem Evangelium in jedem Menschen. Der jüngste Tag ist ebenfalls jetzt.

4. Vor allem: wenn du etwas Gutes beginnst, bestürme ihn beharrlich im Gebet, er möge es vollenden.

Das ist der beste Rat den der heilige Benedikt uns hinterlassen hat. Wie viel Stückwerk hinterlassen wir so oft.

5. Dann muss er, der uns jetzt zu seinen Söhnen zählt, einst nicht über unser böses Tun traurig sein.

Also statt Söhne schreibe ich jetzt mal Kinder, denn wir sollen schließlich werden wie die Kinder. Keine Sorge Gott kann auch aus unserm Mist etwas Gutes machen. Die Trauer Gottes über unser Tun ist eine sehr menschliche Vorstellung von der Liebe Gottes zu uns und entspricht wohl auch den Tränen, die Jesus über Jerusalem geweint hat.

6. Weil er Gutes in uns wirkt, müssen wir ihm jederzeit gehorchen; dann wird er uns einst nicht enterben wie ein erzürnter Vater seine Söhne;

Es ist wichtig auf das Gute in uns zu hören und ausdrücken. Gott wird niemanden enterben. Er hat logische Gesetze der Natur geschaffen. Wenn wir kein Glück und keine Zufriedenheit mit uns selber anstreben und uns selber nicht nicht lieben können, dann können wir auch nicht die vollkommene Liebe Gottes aushalten. Da treten wir lediglich, das uns angebotene Erbe nicht an.

7. er wird auch nicht wie ein furchterregender Herr über unsere Bosheit ergrimmt sein und uns wie verkommene Knechte der ewigen Strafe preisgeben, da wir ihm in die Herrlichkeit nicht folgen wollten.

Wer die vollkommene Liebe Gottes als einen furchterregenden Herrn sieht, hat wohl Gott mit dem Satan verwechselt, auch nur der spricht von einer ewigen Strafe. Hier scheint der heilige Benedikt mit seinen Drohungen noch nicht verstanden haben, dass wir längst erlöst sind. Es gibt also keine ewige Strafe. Das ist eine Erfindung und eine Reaktion des unterdrückten Lebens und der Liebe in uns.

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Kein Kommentar bei den Brights

Es ist nicht zu fassen, bei den Brights ist noch kein Kommentar geschrieben worden zu folgendem Artikel. Sollten Sie damit einverstanden sein, was Kardinal Kasper sagt? Wer schweigt stimmt doch zu!

Das Christentum immer mehr am Verdunsten Weiterlesen

2 Kommentare

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Willkommen Herr Semenczuk

rotegräfin,
Dein Gott ist genau so leer und hohl wie Deine Worte.

Das hast Du doch sehr gut erkannt, wer bei Gott ist, hält sich am besten am Nullpunkt auf.

Tue Buße und bekehre Dich zu dem wahrhaftigen Juden wie
Christen- Gott, der in das Fleisch eines Menschen gekommen ist,
JESUS CHRISTUS,

Juppie, 😆 das tue ich doch richtig gerne. Das heißt doch frohes Gehen zu Gott. Da habe ich ein schönes Büchlein, das  ich Dir gerne einmal leihe, wenn Du möchtest.

um die Menschheit von ihren eigenen Götzen/Götter zu erlösen,
von ihrer Herzensblindheit zu heilen und von der Gewalt des Satans
zu befreien!

Ach das ist aber schön! Du möchtest befreit werden. Das hätte ich nie im Leben gedacht, dass Du diesen Wunsch einmal äußerst. Aber anscheinend ist die frohe Botschaft noch nicht zu Dir durchgedrungen, wir sind erlöst und befreit.

“rotegräfin”, wenn bei Dir und Deinen,von Menschen gemachten”Frommen”
keine Scheiterhaufen brennen,findest Du keinen Gefallen an Deinem selbsterfundenen Gott.

Also das verstehe ich nicht, entweder gibt es Gott, dann kann ich ihn nicht erfinden oder es gibt ihn nicht, dann schade ich doch wohl keinem mit diesem menschenfreundlichen Glauben, den Nächsten, wie sich selbst zu lieben. Gott wenn er so groß und allmächtig ist, wie es mir immer beigebracht wurde hat es nicht nötig, dass ich an ihn glaube.  Ich habe es aber nötig, dass ich an die Größe des Menschen glaube und das mit diesem Glauben Wunder geschehen. Frömmigkeit ist der Entschluss, die Abhängigkeit von Gott (für Atheisten auch vom Leben so wie es nun mal ist) als Glück zu bezeichnen.

Einer hat mich angesteckt mit dem Feuer der Liebe.  Ich hoffe, das ist Scheiterhaufen genug für Dich.  Die Wahrheit macht Dich frei, dass Du so wie Du bist geliebt bist, auch wenn Du ziemlich viel dummes Zeug verbreitest.

Die Liebe zu Gott und allen Menschen, kommt mit dem Heiligen Geist
und Nicht, durch das Fleisch mit seinem Verstand, Lüsten und Begierden.

Da magst Du bestimmt Recht haben, nur warum drückst Du das so wahnsinnig kompliziert aus?  Du musst doch einfach wissen, dass Du ohne Gott keinen einzigen Atemzug tun kannst.  So wie Du das ausdrückst kommt mir der ganze ungelüftete Mief der letzten 200 Jahre Kirchengeschichte entgegen, wo es ein  Werk des bösen Geistes war und ist, die Menschen in Unglück, Trauer, Angst und Not zu belassen,  anstatt ihnen eine frohe und befreiende Botschaft von der Erlösung aller Schuld zu bringen.  Das ist wirklich kein netter Zug von Dir allen immer zu drohen, komme ich doch regelmäßig auf den bösen Gedanken, dass Du mehr mit dem Teufel im Bunde bist, als mit dem lebendigen Gott, der die Menschen einfach liebt wie sie sind.

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@ rotegräfin: letzt Verwarnung! von tigger

Tigger hatte auf  seinem Blog zwei Fragen.  Wollte er die Antworten hören? Mitnichten. Sie passen dem Herrn nicht in sein Konzept und was nicht passt wird gelöscht und weggeworfen.  Ich hab es mal wieder aufgehoben, da könnte ja noch etwas Wahres dran sein. Den Baustein,  den die Bauleute verwarfen wurde schließlich doch noch zum Eckstein. Weiterlesen

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