Helfen?!

Schreib mal einen Artikel über das Helfen. Boah, eh, was soll das? Ich hab nichts anderes gelernt als das.

Na gut, da ich fast 48 Jahre meines Lebens damit zugebracht habe, mich anzustrengen nicht da zu sein und erst vor 12 Jahren die Bestätigung von meiner Mutter bekam, dass ich das 2. Kind von neun nicht gewollten Kindern bin, habe ich bis jetzt Rumpelstilzchen gespielt. Deswegen bin ich doch auch Sozialarbeiterin geworden.

“Ach wie gut das niemand weiß, dass ich Rumpelstilzchen heiß!” Hier meine Interpretation:

Das Märchen Rumpelstilzchen:

Da gibt es einen Müller, der strunzt über den grünen Klee vor seinem König, von seiner Tochter. Sie kann Stroh zu Gold spinnen. Der König ist habgierig und holt die Tochter zu sich. Er sperrt sie dreimal hintereinander in einen Raum voller Stroh, was sie zu Gold spinnen soll. Sie weiß nicht wie das geht und heult los. Rumpelstilzchen kommt und lässt sich was geben und beim dritten Mal das Kind versprechen. Die Müllerstochter legt sich hin und pennt und Rumpelstilzchen spinnt Stroh zu Gold. Die Müllerstochter wird Königin und bekommt ein Kind. Jetzt kommt:

“Heute back ich

morgen brau ich

übermorgen hol ich

der Frau Königin ihr Kind.”

Ich hab mich immer mit Rumpelstilzchen identifiziert und hab mich dabei immer schlecht gefühlt, vor allen Dingen, wenn ich daran dachte, dass ich ja meiner Mutter die Kinder abgenommen habe. Wenn ich mal darüber nachdachte, brachte ich es nur mit meiner Eigenschaft, gerne mal jemanden zu ärgern, zu necken in Verbindung. Mir tat das kleine Kerlchen aber auch leid, es hatte ja was ganz Tolles zustande gebracht, warum kriegte es nicht seinen Lohn und warum musste es sich selber vernichten.

Ich glaube jetzt erst habe ich es richtig begriffen. Rumpelstilzchen hat die Fähigkeit aus nichts etwas machen zu können. Stroh zu Gold spinnen, kann nur die Liebe. Wird mit dieser Fähigkeit nur herum geprotzt, wie beim Vater. Nur in Besitz genommen, wie beim König. Und nur verschlafen, wie bei der Müllerstochter. Dann wird ihr das Kind-(liche) genommen und bleibt als destruktive Kraft im Verborgenen. Wird sie erkannt und beim Namen genannt, kann die Destruktivität verschwinden und wird Bestandteil des ganzen Königreiches, bzw. der Königin.

Manno Mann!

Vor ein paar Jahren hat mir mal meine Atemtherapeutin gesagt: “Weißt Du, Du hast Dich alleine geboren und Dich alleine genährt und jetzt verhakelst Du Dich immer noch in die Gefühle anderer und versuchst da etwas zu klären.” Ich fing an zu heulen und sie sagte mir: „jetzt bist Du in Deiner Kraft.“ -Ich in meiner Kraft, wenn ich weinte? Bislang hatte ich mich nur unverstanden, abgelehnt, hilflos und sehr sehr allein gefühlt. Gleichzeitig aber auch empört und wütend, wie man so unmenschlich und gefühllos mit mir oder anderen umgehen konnte.

Vorher war ich aufgeregt, weil ich mal wieder etwas bei anderen gesehen hatte, was die nicht wahrhaben wollen. Mittlerweile fange ich an zu begreifen, dass fast jeder vom anderen unausgesprochen erwartet, dass er sich selbstverständlich nach seinen Wünschen richtet. Diese unausgesprochenen Erwartungen ergeben das heillose Durcheinander was wir zur Zeit in der Welt haben.

Ich habe mich also mein Leben lang dafür schuldig gesehen, da zu sein und gleichzeitig war ich sauer, wenn mich niemand wahrnahm, wenn ich z. B. etwas Gutes getan hatte. Dafür fühlte ich mich auch dann wieder schuldig.

Um aus diesem sich selbstverückmachenden Teufelskreis auszubrechen. Habe ich unendlich viel gelesen und vieles ausprobiert, was ich gelesen habe. Etliche Therapien und Therapeuten aufgesucht.

Selber eine Zusatzausbildung durchlaufen. Nach deren Abschluß, der größte Teil der Gruppe bei dem Leiter, nach weiteren Therapiestunden fragte. Ich saß staunend dabei, und bemerkte den Gurueffekt. Ich hatte mir rausgeholt, was ich bekommen konnte.

Bei meinem ersten Therapeuten habe ich viele Stunden zugebracht und nur geweint und ich wusste nicht warum. Ich wollte verstehen warum.

Gleichzeitig habe ich regelmäßig, wenn ich etwas verstanden hatte, eingegriffen und es korrigiert soweit es mir möglich war. Die Warnungen die ich dazu hörte, habe ich meist nur erstaunt zur Kenntnis genommen. Haben wir nicht den Nächsten zu lieben wie uns selbst? Werde ich nicht am jüngsten Tag gefragt, was ich dem Geringsten getan habe? Lebt nicht jeder nach diesem Rezept? Wenn nein, warum nicht? Warum machen sich die Menschen das Leben so schwer? Wie ist es möglich, dass alle glücklich sind/werden?

Ich habe vor 12 Jahren eine Stelle für Asylbewerber angetreten und mir ganz bewusst gesagt, alles was ich jetzt tue, tue ich für mich. Dies hat mein Selbstbewusstsein enorm gestärkt.

Ich habe zu gesehen, wie meine Mutter zu meinem 17jährigen Bruder gesagt hat: “Hier steht dein Tesching und daneben die Munition. Wenn die Kleinen da dran gehen?” “Die gehen da nicht dran!” lautete die Antwort. Einige Tage später fiel mir mein 9 jähriger Bruder tot vor die Füsse, nachdem er noch 10 m schreiend gerannt war. Sie hatten mit dem Tesching gespielt.

12 Jahre später ahnte ich, dass mein jetzt fast 30jähriger Bruder nicht so weiterleben konnte, weil er sich selber belog. Ein halbes Jahr später hörte ich, dass er erst versucht hatte sich unter einen Lastwagen zu fahren und sich dann ins Herz geschossen hat. Nachdem ich mir angehört hatte, was meine Schwägerin von den letzten Lebenswochen meines Bruders erzählte, konnte ich nur feststellen, dass er unter den gleichen Symptomen litt wie ich. Viele und häufige Selbstmordgedanken. Meine Schwägerin sagte noch: “Dieser Mann hat mich unbeschreiblich glücklich gemacht.” “Und jetzt ist er tot.” dachte ich bitter und war sauer über die Gefühllosigkeit dieser Frau, die gleichzeitig unsere Cousine und 15Jahre älter als mein Bruder war. Sie hatte sich seinetwegen scheiden lassen. Alles für eine konservativ kath. Familie wie meiner eine ziemliche Katastrophe.

Seit dem habe ich mir immer mehr vorgenommen nicht den Mund zu halten, wenn ich den Tod spüre und: „Ich will leben.“

Ich habe viele Nachteile erlitten, aber bis jetzt kann ich in einer guten Form stolz auf mich sein. Ich weiß der Tod hat nicht das letzte Wort. Ich setze mich weiter für das Leben ein. Da ich der wichtigste Mensch in meinem Leben bin, erlaube ich mir Ungerechtigkeiten wahrzunehmen und darüber wütend zu sein und sie anzuprangern.

Ich funktioniere einfach nicht mehr im Getriebe dieser Welt, die ich sowieso nie verstanden habe.

“Helfen heißt leiden ermöglichen!”

habe ich mal gelernt. Ich habe viel gelitten und gelernt, dass ich nicht der liebe Gott alleine bin. Ich habe auch gelernt, dass meine emotionalen Höhen und Tiefen wohl etwas weiter voneinander entfernt sind, als bei anderen Menschen und sich schneller Abwechseln. Damit kann ich langsam leben.

„Für jeden der denkt, dass die Sünde möglich ist, für den ist die Welt vor der Liebe sicher.“ (Ein Kurs in Wundern)

Es geht mir darum mehr Mitgefühl zu entwickeln und dies ist einfach oft hinter dicken Mauern eingesperrt. Nicht umsonst hatten wir jahrelang eine Mauer in Berlin und Stacheldraht durch Deutschland. Es geht darum die Mauern in unseren Köpfen aufzuheben. Alles steht in Verbindung zu allem. Im Kleinen wie im Großen. Ich kann erst Ruhe finden, wenn ich meinen Teil getan habe.

Mahatma Gandhi hat zum 3. Reich in Deutschland gesagt, dass es in Deutschland an der geistigen Größe fehlt. Viele Zeitzeugen haben mir gesagt: “Wir haben es nicht gewusst.” Also geht es um Bewusstseinsbildung, ehe sich etwas entwickeln kann. Da ich immer noch, von mir auf andere schließe, werde ich halt oft wütend und ungeduldig, wenn andere das nicht wenigstens im Ansatz gleich sehen können, was für mich schon lange so selbstverständlich ist.

Ich habe auf die Liebe als die stärkste Macht der Welt gesetzt und lieben ist mehr als helfen. Wenn ich merke, dass die blinde Frau gar nicht über die Straße will, kann ich sie gut stehen lassen. Ich entwickle aber einen abgrundtiefen Hass, wenn sie um Hilfe ruft und keinen Schritt tun will.

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22 Antworten zu “Helfen?!

  1. Mirjam

    Hi,
    Deine Interpretation von Rumpelstilzchen gefällt mir. Ich habe mich auch immer mit dem kleinen Kerlchen identifiziert. Ich denke allerdings, dass Deine Interpretation nicht im Sinne der Verfasser ist: Zu sehr wird in der Welt, in der Moral der Menschen und dafür stellvertretend in den Märchen & der Bibel die Welt in Gut und Böse aufgeteilt. In den Augen der Verfasser verdient das Rumpelstilzchen seine Selbstzerstörung… schön jemanden zu kennen, der auch nicht einfach die ganze Schuld dem armen Rumpelstilzchen zuschiebt 🙂

  2. Hallo, ich habe über „erstersein“s Blog zu Deinem gefunden.
    Ich finde es beeindruckend, wie du mit dieser Lebensgeschichte so selbstbewusst wirkst. Zum Thema „Helfen“ fällt mir ergänzend ein: Helfen ist manchmal auch loslassen können. Und meiner Erfahrung nach auch ganz wichtig: der richtige Zeitpunkt. Manchmal ist es schwer, den anderen zu akzeptieren – ihn „dort abzuholen“, wo er gerade steht.
    Und mit dem letzten Satz sprichst du etwas ganz Wesentliches an: man muss sich auch helfen lassen wollen, Dinge annehmen können – ohne gleich an eine Gegenleistung zu denken. Es bekommt sowieso jeder seine Aufgabe im Leben…

  3. rotegraefin

    Danke PinkPanther,

    Dein Kommentar tut mir gut.
    Es ist schwer immer und immer wieder den Schmerz zu zulassen ein nicht gewolltes Kind zu sein. Die Seele ist ein zähes Luder und nur mit viel Geduld, kann man ihr beibringen, dass der Schmerz den sie mal gerade wieder jetzt erlebt, in die Vergangenheit gehört.
    Dass es völlig in Ordnung ist, dass sie jetzt tobt schreit und weint aber dass die Welt davon nicht untergeht und die Erde sich weiter ruhig und sicher, um die Sonne dreht. Die Seele erlebt das anders und schreit Zeter und Mordio. Da braucht es viel Geduld und eben viele Jahre mit unendlichen Höhen und Tiefen, bis dieses trotzige Kind (Seele) endlich ihre Lektion gelernt hat und sich beruhigen kann. Immer wieder Ablenkung und hinschauen, es gibt noch was anderes als diesen tiefen und scheinbar unauslotbaren Schmerz. Da helfen einem die Highlights, die Gott einem zwischen durch immer wieder schickt. Diesen Wechsel und Sturm der Gefühle anzunehmen und dahinter zu kommen, das dahinter erst der große Friede und die Freiheit liegt. Ich wollte dadurch kommen und Licht sehen. Ich habe nicht berücksichtigt, wie viele Leute eigentlich nach Glück schreien und es gar nicht seien wollen und wie viele Leute eifersüchtig und neidisch sind und nichts besseres zu tun haben, als in das Glück anderer rein zu spucken. Zusätzlich wir einem kaum bei gebracht wie man damit umgehen soll.
    Den letzten Rest hat mich das Buch „Ein Kurts in Wundern“ gelehrt.

  4. Was würde sich denn das trotzige Kind (deine Seele) wünschen, um nicht mehr trotzig sein zu müssen?

    Ich glaube nicht, dass es hier um Lektionen lernen geht…

    Es hat leider früher eine Lektion gelernt („ich bin unerwünscht“), die besser nicht mit einer „Gegenlektion“ zu „bekämpfen“ ist. Vielleicht geht es mehr um Annehmen und lieben, besonders selber das eigene trotzige „Innere Kind“.

    Und ja, andere (und allerlei anderes) spucken immer wieder hinein. Das ist so, das kann man nur zur Kenntnis nehmen.

    Alles Gute und viele Grüße
    PinkPanther

  5. rotegraefin

    Danke PinkPanther,

    doch ich übe und mache es wie bei der Echternacher Springprozession: Zwei Schritte vor und einen zurück. Auch so kommt man vorwärts.
    Beides muss und will angenommen sein, das trotzige Kind und die Erfahrung von Nähe und gelten lassen, die mir erst einmal die Tränen in die Augen treibt. Es tut eben erst einmal weh, wenn was eingefroren war auftaut.

  6. pinkpanther

    Zwei Schritte vor und einen zurück ist ja gut!
    Ich erlebe eher die „Runden“, die manche Themen immer wieder drehen. Auch da freue ich mich, wenns ein kleinwenig in Richtung Spirale geht und die Dinge wenigstens ein bisschen zum Positiven verändert wiederkehren oder zumindest neue Aspekte dazukommen.

  7. schweizerkrieger

    Dein Weg ist sehr Interessant, beeindruckend und Traurig zu lesen. Hast Du selber Kinder? Oder habe ich es überlesen!? Nun versteh ich, sofern ich mir das anmassen kann, Deine schreibweise auf meine Kommentare. Hilfe zur Selbsthilfe, kommst Du selber mit deinen Gefühlen nicht zu Kurz?

  8. Nein ich habe keine Kinder. Ich habe mit dreizehn Jahren meiner Mutter die Brüder abgenommen, um ihren tödlichen Satz: „Wenn ihr nicht wärt, würde ich mit Vati besser verstehen.“ zu entschärfen und mir ihre Liebe zu verdienen.
    Nur Liebe kann man sich nicht verdienen. Sie ist einfach da. Wie die Luft zum atmen, man muss sie nur wahrnehmen.
    Ich habe aber auch nach den Ursachen gesucht, welche Mechanismen dazu führen so viel Hass zu entwickeln. Die liegen in einem falschen Umgang mit der Macht.

  9. Müller

    Jetzt nachdem ich mir diesen Beitrag durchgelesen habe, begreife ich, das Sie voller Probleme stecken. Sie tun mir nur leid!

  10. Herr Müller,
    das ist sehr mager, was Sie da von sich geben. Wie Sie wissen suche ich einen Mann der weder Tod noch Teufel scheut um mit anzupacken die Probleme zu beseitigen.
    Dazu habe ich mal gelernt sollten Männer eigentlich da sein.
    Männer wie Sie, die nicht mehr als Mitleid vorzuweisen haben, habe ich gefressen wie grüne Seife und mir steht der Schaum vor dem Mund. Sie können sich freuen, dass Sie da sind und nicht hier, sonst würden Sie Ihr blaues Wunder erleben.

  11. Sarah

    Ich finde es gerade dann immer wieder beeindruckend, wenn Menschen wie du nach so vielen Dingen, die sie niedergedrückt haben, wieder aufstehen können.
    Die wissen, wohin sie gehen werden und die wissen, dass jedes Mal, wenn sie aufgestanden sind, dass sie ein bisschen stärker geworden sind!!!
    Gottes Segen!!!

  12. weilwirunslieben

    Wow!
    Ich bin beeindruckt und ziemlich bewegt.
    Vor allem von dem Satz „Die Seele ist ein zähes Luder und nur mit viel Geduld, kann man ihr beibringen, dass der Schmerz den sie mal gerade wieder jetzt erlebt, in die Vergangenheit gehört.“ Ich denke, das ist tatsächlich so. Habe diese Erfahrung zwar nichtam eigenen Liebt gemacht erlebe sie aber aktuell in einer Beziehung zu einer Frau, die ich sehr liebe und mich gelegentlich frage, was das eigentlich ist bzw. ob wirklich ich das bin, der da gerade was auslöst. Mittlerweile glaube ich, dass oft nicht wirklich ich es bin, sondern der Auslöser dessen, was ursächlich viel tiefer sitzt. Und jetzt, in einer tieferen Liebesbeziehung so richtig aufgewühlt wird.

    Ansonsten – ganz alllgemein zu diesem Weblog:
    Ich finde es manchmal ein wneig widersprüchlich, aber genau so vielschichtig und bunt, wie ich die Welt sehe. Es gefällt mir.

  13. schweizerkrieger

    Hoi, ich wünsche Dir euch? Schöne Festtage, mögen Deine wünsche in wahr werden. 🙂

  14. gokui

    der mensch in der pflicht wird zum revolutionär
    doch wird er dadurch seinen frieden finden ?

    Nicht immer aber immer öfter! gfg Das Leben ist ein Spiel! Und ich habe vor, es zu gewinnen!

  15. gokui

    das glück kann man schon finden, aber ob ein gewinn dem glück nahe kommt wage ich zu bezeifeln. aber es ist nur meine sichtweise…

    ( so jetzt werde ich aber erstmal etwas weg sein. )

    Das ist mal wieder so sophistisch, dass ich mich ganz einfach weigere es zu verstehen. PUNKT

  16. etanera

    Ich denke, nicht, dass die Seele ein zähes Luder ist, sondern ein äußerst verletzliches „Wesen“, das erstaunlicherweise überlebt. Und es gibt Menschen, die haben keine Seele mehr, weil sie zerstört wurde. Von wem auch immer. Es gibt aber auch Menschen, die ihre eigene Seele zerstören. Oder noch schlimmer, sie gar nicht wahrnehmen. Und ich denke, das ist das Allerschlimmste für die Seele – vom eigenen Besitzer nicht wahrgenommen oder verleugnet zu werden.

  17. Ja etanera,
    das stimmt. Es ist das Allerschlimmste für die Seele nicht mehr wahrgenommen zu werden.

  18. gokui

    ich glaube nicht an „nicht vorhanden seelen“. jeder mensch hat eine seele, ja sogar ein stein hat eine seele. was diese seele auszudrücken vermag und wer dieses ausdrücken zu verstehen mag – das sind „zwei andere welten“.

    Ja stimmt alles ist besselt. Es fehlt nur oft an unserer Wahrnehmung.

  19. Müller

    Helfen?

    Das Geschehen gestern in Winnenden und auch die Ereignisse in Köln machen mich sprachlos.

    Erst wenn Solches eintritt, kann man m.E. den (z.T. auch ehrenamtlichen) Helfern gar nicht genug dankbar sein.

    Sehr gut Herr Müller,
    das ist der erste Schritt sich gegenüber wieder dankbar zu sein. Immer wieder das Gute im Menschen und in sich entdecken und anerkennen.

  20. alivenkickn

    Es geht darum die Mauern in unseren Köpfen aufzuheben.

    . . . damit der weg zum herz frei wird. das ist schwerstarbeit. vieles was ich hier les gefällt mir – bewegt mich – berührt mich – das herz. ich spürs dann. darum geht s. wenn es das tut ist es gut weil man dann spürt das man lebendig ist. ich war lange tot – aber das nur nebenbei. kurzum – ich nehm sie in meinen blog auf. lieben gruß

    Danke

  21. morbeed

    ..manchmal hilft auch: „einfach nur dasein“ 🙂
    Bei wem und wo?

  22. morbeed

    Ansprechpartner zu sein ? 😉
    Warum mit ? das ist doch die Idee, die ich mein Leben lang schon verwirklicht habe. Wurde nur selten wertgeschätzt.

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