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Reich und Arm

Zur Oxfam Studie http://www.wdr5.de/sendungen/tagesgespraech/neunzehnter-januar-100.jsp#comMessage

Der Kampf zwischen Arm und Reich ist doch uralt.
Mir wurde noch als Jugendliche bei Tisch gesagt: „Iß Dich was, damit Du was wirst. nix bist Du schon lange!“
Verbunden mit mit vielen anderen eingebildeten und tatsächlichen Nöten war das eine grundlegende Verunsicherung mit der ich immer noch nach 55 Jahren zu kämpfen habe.
Ich traf 1982 eine Frau die ihr Haus abgeschlossen hat und ganz bewusst auf Pilgerschaft ohne Geld gegangen ist und von dem gelebt hat, was sie auf der Straße gefunden hat. Weggeworfene Schulbrote und anderes.
Sie nahm auch kein Geld und bat eben nur um Unterkunft.
Ich hörte aber auch die Einstellung in meiner Jugend und Kindheit:“Hast Du was, bist Du was, hast Du nix bist Du nix!“
Gleichzeitig bekam ich dann auch noch eingeredet:“Wenn man etwas fühlt, dann ist man krank. Wenn man nichts fühlt ist man gesund!“
Nichts zu fühlen gilt wohl noch viele hart arbeitende Menschen, wenn Geld und Besitz im Mittelpunkt steht anstatt Mitgefühl und gute Meinungen.

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1. Versuch eine Antwort zu erstellen wo einfach Sprachlosigkeit herrscht.

Liebe C, 31.05.06
verschiedentlich bekomme ich Reaktionen auf Deine Mail Lawinen an Klöster und Verwandte. Du gibst Dir viel Mühe, Dich von den Dämonen der Vergangenheit zu befreien. Dass ich die Methode nicht für angemessen halte, kannst Du Dir denken.

Was mich dazu veranlasst hat den Kontakt zu Dir aufzugeben, war nicht Deine Verliebtheit, sondern Dein ständiges Herumrühren in meiner Psyche. Das habe ich als respekt- und distanzlos erfahren und wollte und will mich dem nicht weiter aussetzen.
Ob Du meinen Wunsch nach Distanz respektierst oder wie Du sonst damit umgehst, ist eine Sache Deiner Selbstachtung. Ohne weitere Bitten und Ratschläge.
G

24.03.2014
Jetzt fand ich vor ein paar Wochen diesen Brief beim Aufräumen. Weiterlesen

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Die Liebe zum Übernächsten

„Ich wollte Dir immer schon einmal sagen: Um Gotteswillen verlieb Dich nicht in mich!“ schrieb mir vor undenklichen Zeiten ein Mönch, dem ich meine Verliebtheit gestanden hatte.

Ich verteidigte mich und schrieb zurück: „Ich habe mich um Gottes Willen in Dich  verliebt!“ und damit begann eine unendliche Geschichte, die mich in die tiefsten Abgründe meiner Seele geführt hat. Ganz ähnlich wie die von Michael Ende erzählte Geschichte.

Ich hatte den Gott der Liebe entdeckt aber auch dem Gott, schon am 4.4.1968, – als mir der dritte von  meinen insgesamt vier toten jüngeren  Brüdern schreiend tot vor die Füße fiel,- die Kündigung erteilt, der einen straft, wenn er einen liebt. Ich war unheimlich sauer darüber, dass mir einfach so mir nichts  dir nichts die Verantwortung für diesen Jungen entrissen wurde, zumal der andere gerade gute zehn Monate vorher ganz plötzlich an Leukämie gestorben war. Dieser Bruder war mir, als ich zwölf war, von meiner Ma und meiner Schwester aufgeschwätzt  worden, obwohl ich damals noch viel lieber gespielt hätte. Ich wusste damals schon wenn ich das einmal mache, dann muss ich das immer machen. So wurde ich in eine Helferrolle gebracht von der ich mich jetzt erst als Rentnerin befreien kann.

Gerade lese ich noch einmal das Buch „Liebe als Leid“ von Susan Forward „Warum Männer ihre Frauen hassen und Frauen gerade die Männer lieben“

Gleichzeitig auch zum wiederholten Male Paulo Freire „pädagogik der unterdrückten“ und von Pinchas Lapide „Er wandelte nicht auf dem Meer“ Ein jüdischer Theologe liest die Evangelien und langsam klärt sich das schmerzliche Wirrwarr und der Spruch bewahrheitet sich

„Liebe die nicht erwidert wird,

fließt zurück in das eigene Herz

und sänftigt und reinigt dieses“

10 Kommentare

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„Der Lauscher an der Wand….

  hört seine eigene Schand!“

sagte Opapa zu mir, als ich Omama etwas vorwitzig am Abend beim üblichen Gute- Nacht- sagen strahlend berichtete, dass ich gehört habe, dass sie Ma gefragt hat, dass ich mir Knetgummi zum Namenstag wünschte.

„Wieso dachte ich, das war doch keine Schande, das war doch etwas Gutes, was ich da gehört habe?“ Ich war erstaunt, verwirrt und verwundert wie später noch so oft in meinem Leben. „Die großen Leute sind ganz entschieden verwunderlich.“ sagte der kleine Prinz als er von Stern zu Stern flog.

Genauso erstaunt und verwundert bin ich, jetzt bei dem großen Palaver welches über die Abhörgeschichte aus den USA entstanden ist. Was wollen die denn alles abhören? und vor allen Dingen wer will denn den ganzen Wust auswerten? und nach welchen Kriterien benutzen? Ich habe das ganze nur als eine unheimliche Hysterie angesehen und mir ging folgender Spruch nicht aus dem Kopf:

„Die Strafe des Lügners ist nicht die,

dass ihm keiner mehr glaubt,

sondern, dass er keinem mehr glaubt“

G. B. Shaw

Keinem mehr zu glauben bedeutet ja auch allein und voller Angst und Misstrauen zu sein. Wer oder was hat denn an einem solchen Zustand ein Interesse?

„Wenn zwei sich streiten freut sich der Dritte.“

Wer oder was ist dieser unbekannte Dritte?

Seit dem ich entdeckt habe, dass ich einer Welt voller Lüge lebe, habe ich beschlossen, dass ich die Wahrheit sage, die glaubt mir sowieso keiner und die meisten Leute werden sofort wütend und schlagen verbal so mächtig zu, dass ich erst einmal platt bin.

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Vom guten Stolz

Hier haben einige Herren sehr viel Zeit sich über mich  zu unterhalten. Für mich ein typisches Zeichen einer untergehenden Gesellschaftsschicht. Christen und Menschen guten Willens unterhalten sich miteinander und stützen sich gegenseitig in der Entwicklung. Diese Einsicht scheint sich bis jetzt noch nicht zu ihnen durch gedrungen zu sein. Da braucht es wohl noch einige Engel mehr als in der Apokalypse angegeben um das Ende der Welt und das angebrochene Reich Gottes zu verkünden.

Der folgende Kommentar gilt Theomix, von dem ich mal angenommen habe, dass er mich verstanden hat. Das war dann eine Enttäuschung mehr in meinem Leben.

Er schrieb: Bei mir ist nichts mit “plötzlich ist sie wieder da”. Sie hat Hausverbot.

Worauf  ich ja auch mittlerweile enorm stolz bin. So wurde ja schließlich Jesus Christus auch von den frommen Menschen seiner Zeit so  behandelt.
Aus diesem Grunde habe ich hier geschrieben:
„Jesus Christus ist in meinen Augen nicht deswegen ein Mann gewesen, um das männliche Priestertum zu bezeugen, sondern um den Männern zu zeigen, hier wir Männer können auch leiden und bluten, macht es also mir nach, die Frauen können das schon von Natur aus, jeden Monat spontan, die brauchen nicht noch zusätzliches Leid.“

Theomix grenzt sich halt nur gut ab vor zuviel Schmerz

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Wort für Mittwoch, 11. September 2013

Das Wort für Mittwoch, 11. September 2013

Siehe, zum Frieden diente mir bitteres Leid; du hast ja meine Seele liebevoll umfangen und sie aus der Grube des Verderbens herausgezogen; denn du hast alle meine Sünden hinter deinen Rücken geworfen!

Jesaja 38,17

Mein Kommentar dazu:

Mit dem Leid reicht es mir langsam.

Aus dem Verderben herauszukommen ist ja auch ziemlich erleichternd.

Aber was sind Sünden? Und dann muss ja ein ziemlicher Müllhaufen hinter Deinem Rücken liegen bist Du denn ein Narzisst, der seinen Schatten leugnet?

Er wird sich wieder über uns erbarmen, unsere Missetaten bezwingen. Ja, du wirst alle ihre Sünden in die Tiefe des Meeres werfen!

Micha 7,19

Mein Kommentar dazu:

Erbarmen ist immer erst einmal gut. Den es kommt von Uterus Gebärmutter und da entsteht nun einmal Leben und wächst heran. Von diesem Gefühl der Geborgenheit kann erst einmal kein Mensch genug haben und bekommen.

Was ist Sünde? Ich habe noch gelernt, dass es Trennung von Gott heißt und die ist nicht möglich, da ich keinen einzigen Atemzug tun kann ohne Gott.

Es ist doch wohl natürlich und für jeden denkenden Menschen klar, dass eine weitere Verseuchung der Meere nicht mehr in Frage kommen darf.

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Friedensgebet in der römischen Messe

„Nur wer stark genug ist,

um sich für ein Unrecht rächen zu können,

der kann lieben und verzeihen.“

Mahatma Gandhi (*1869, +1948)

Ich finde den Prozess großartig, der da gerade mit den Missbrauchsfällen innerhalb der römischen Kirche stattfindet. Das ist der richtige Weg zu mehr Gerechtigkeit in dieser Welt.
Aus diesem Grunde möchte ich meinen Beitrag dazu geben, worin ich die Gründe sehe für diese elenden Missbräuche.
Als gut katholisch sozialisiert, wurde ich mehr zum Schutz der Täter erzogen, als zum Schutz der Opfer, Kinder hatten eben zu gehorchen. Da gab es nichts.
Nur in der Sexualität und in der Religion kann der Mensch wirklich frei sein und sich Selbst verwirklichen.

„Sexualität ist Macht und Macht ihrem Wesen nach aggressiv.

Guter Wille, Zuverlässigkeit , Treue, Moral und so weiter vermögen nichts,

wenn Sex im Spiel ist –

die Natur ist viel stärker als alle unsere humanistischen und christlichen Gebote“ (Ingrid Noll)

Noch schlimmer ist es, wenn sich ein verrückter und mörderischer Geist, seit mindestens 200 Jahren, wenn nicht schon viel länger das christliche Denken im Griff hat und Sex als die größere Sünde als Mord angesehen wird.
Da ist es dann nur logisch, dass das sogenannte Friedensgebet zu einer permanenten Verwirrung führt.
Ich habe mir seit einigen Jahren angewöhnt, alle 14 Tage die Priester anzurufen, deren Messe im Radio übertragen wird um zu fragen: „Was beten Sie eigentlich, wenn Sie  beten: >Herr Jesus Christus schaue nicht auf unsere Sünden, sondern auf den Glauben Deiner Kirche und schenke ihr nach Deinem Willen Einheit und Frieden!“ ?<
1955  wurde mir im Firmunterricht beigebracht :

„Die Liebe zwischen Gottvater und Gottsohn ist so groß,
dass daraus eine eigene Person wird.“

Als  mir klar wurde, was daran falsch ist, denn nur die Liebe zwischen Mann und Frau kann so groß sein, dass daraus eine eigene Person wird.
Sehe ich heute diesen Satz als einen  Freibrief für Inzest, Pädophilie und Homosexualität an.

Solange dieses sogenannte Friedensgebet in jeder Messe, und auch noch um die Bewahrung von Sünde und Verwirrung, gebetet wird, wird sich nicht viel ändern. Was ist das für ein Jesus Christus, der nicht hinsieht und wie kann ich jemandem eine Schuld vergeben, wenn ich nicht hinschaue? Immer vorausgesetzt, dass es um den Glaube geht, dass Gott Mensch geworden ist und Gott den Menschen nach seinem Ebenbild geschaffen hat und zwar als Mann und als Frau.
Wir brauchen also einen einen richterlichen Beschluss, dass dieses Gebet verhindert, weil es sich darin um den Schutz des Täters handelt und um Volksverhetzung.

„Für jeden der denkt,

dass die Sünde möglich sei,

ist die Welt vor der Liebe sicher.“

( Ein Kurs in WundernKap 25, Vll,1.9)

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