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Die Wahrheit macht uns frei

Sehr geehrte Damen und Herren,
mit der unten stehenden Mail möchte ich Sie auf einen Missstand im zwischen menschlichen Umgang hinweisen. Leider bin ich diesem Umgang in K.  sehr häufig begegnet, es ist als ob jeder davon überzeugt ist, dass es ein recht fragwürdiges Recht zu geben scheint auf jemanden, der ein ehrliches  Eingeständnis seiner persönlichen Situation und seiner Schwierigkeiten  macht, noch einmal so richtig diese zu erschweren, anstatt wie es meinem natürlichen Empfinden und meiner Handlung als Sozialarbeiterin entspricht und immer entsprochen hat, die Last und die Schwierigkeit zu verkleinern und zu erleichtern.
Dies ist ein asoziales Verhalten, welches die Würde des Menschen von allen Beteiligten aushöhlt. Ich kann niemanden daran hindern es zu tun. Ich kann nur darauf aufmerksam machen, dass es getan wird und die öffentliche Atmosphäre enorm vergiftet und damit die Angst vor Terror und anderen üblen Folgen nur ins unermessliche gesteigert wird.
Ich kann Sie nur bitten zu überlegen ob Sie an diesem üblen Geschehen sich beteiligen wollen, oder ob Sie die Anständigkeit besitzen und entwickeln wollen, diesem Übel mit Ihrer ganzen Person Einhalt zu bieten. Es bleibt die Frage offen, ob eine Hand die andere wäscht und zum Schluss haben alle schmutzige Hände, weil es eben für Erwachsene  keine Unschuld gibt  sondern nur Verantwortung für das was geschieht.

Am 27.12.2010 11:23, schrieb rote Gräfin von ….:


Das Private ist das Politische

An den Leiter der Finanzdienstleistungsfiliale  der Sparkasse K.  Herrn T. J.,am 30.11.2010 suchte ich Ihre Filiale auf und wurde von  der sehr netten Frau L. empfangen. Dort erkundigte ich mich nach einem pfändungsfreien Konto. Wir unterhielten uns noch sehr nett über die Unehrlichkeit in der Welt und dass sie ihre Kinder immer zur Ehrlichkeit erzogen habe.
Über das pfändungsfreie Konto konnte sie mir nicht so gut Auskunft geben und vermittelte deswegen ein Gespräch bei Ihnen am 01.12.2010 im 11.00 Uhr.Ich erschien pünktlich und Sie ließen mich noch, wie es sich für Vorgesetzte wohl Ihrer Meinung nach gehört,  noch eine kurze Weile warten. Mir schien es so, als seien Sie etwas nervös und aufgeregt. Was mich etwas wunderte, aber nicht sonderlich störte.

Ich fragte Sie direkt, ob Sie von meinem Anliegen Kenntnis hätten und Sie bestätigten es mir. Sie erzählten mir etwas von einer Anfrage bei der  Schufa, die notwendig wäre bei der Eröffnung eines solchen Kontos.
Ich wollte wissen, was die Schufa den eigentlich sei und sie meinten eine staatliche Kontrollbehörde, die jetzt privatisiert worden sei, ähnlich den Stadtwerken.

Ich erklärte Ihnen, dass die Pfändung längst vorbei sei und fragte nach der Eröffnung eines normalen Girokontos, ob dafür auch eine Schufaanfrage notwendig sei. Ihre Antwort lautete: „Dann machen sie sich straffällig.“

Dies verstand ich als einen unzulässigen Vorwurf, den ich mir deutlich von Ihnen verbat. Darauf verwiesen sie auf die Gesetze, die sie befolgen müssen.

Ich machte Sie darauf aufmerksam, dass mich dies an die Zeit des 3. Reiches erinnerte und in der per Gesetz sechs Millionen Juden in die Gaskammern geführt wurden.

Sie reagierten daraufhin ziemlich erregt und meinten auf dieses Niveau ließen Sie sich nicht herab und verwiesen mich des Raumes. Ich war mal wieder, wie bei solchen Vorfällen, nur erstaunt und verblüfft über diese heftige Reaktion erwiderte noch etwas und zog mir ganz gemütlich meinen Mantel wieder an.  Sie wünschten mir noch einen schönen Tag, den ich Ihnen überhaupt nicht wünschte.

Ich habe keine Ahnung, was Sie sich vorgenommen hatten, mir zu erzählen. Vermutlich haben Sie sich darüber überhaupt keine Gedanken gemacht, denn sonst hätte das Gespräch nicht so schief gehen können, wie es schief gegangen ist. Ein Nullsummenspiel ein Gewinner und ein Verlierer.

„Service
Für Sie bei uns kein Zufall
Erledigen Sie Wichtiges bei Ihrer Sparkasse schnell und bequem. Freundliche und kompetente Mitarbeiter sind gerne persönlich für Sie da.“

In jedem Fall scheint diese Reklame auf der Homepage Ihrer Sparkasse lediglich nur eine falsche Versprechung zu sein, von der Sie ganz offensichtlich meinen  dies auch deutlich zu machen. Was Ihnen zu voller Gänze gelungen ist.

Da ich schon immer einmal den Wunsch hatte Arbeitgeberzeugnisse auszustellen, erfülle ich mir einmal diesen Wunsch.
Ich gehe auch davon aus, dass ich kein besonderer Mensch für Sie bin, sondern Sie mich ganz alltäglich Ihrer Gewohnheit entsprechend behandelt haben.

Von Ihrer Kompetenz, von der ich einfach angenommen habe, dass Sie sie hätten, denn wäre ich sonst an Sie weiter verwiesen worden? Habe ich leider nichts bemerkt.
Im Gegenteil, Sie machten auf mich einen verängstigten  und sehr gehemmten Eindruck und leider bewegen Sie sich noch ganz eindeutig auf dem Niveau, auf das Sie sich nicht herab ziehen lassen wollen. Das ich dies benannte hat sie auch zornig gemacht, wie es Rumpelstilzchen, welches Stroh zu Gold gesponnen hat auch zornig gemacht hat. Es will ganz einfach nicht beim Namen genannt werden  und weiter auf Kinderklau aus sein. Es ist Ihre Entscheidung, ob Sie erkennen wollen auf welch sinnleerem  und  hohlem Boden sie sich bewegen  und sich daraus hervor arbeiten  wollen oder ob Sie weiter versuchen wollen, wie Sie es mit mir getan haben Ihre Mitmenschen auf dieses Niveau herab zu ziehen.

Mein Interesse liegt darin dieses miserable Niveau, welches mir immer wieder begegnet und welches mit der Grundhaltung  „Ich bin nicht okay! Du bist nicht okay!“ charakterisiert  wird, bewusst zu machen und in die Grundhaltung „Ich bin okay! Du bist okay!“ umzuwandeln.
So ist erst einmal festzustellen, dass wir uns wohl in ganz unterschiedlichen Welten mit unterschiedlichen Werten aufhalten.
Sie scheinen mit der Grundhaltung zu leben : „Haste was, biste was!“ und das meist damit verbundene Motto zu vertreten nach oben zu buckeln und nach unten zu treten. Diese Haltung hat schon zum Untergang der Monarchie geführt und noch ein bisschen schneller das sogennannte 1000 jährige Reich beendet.

Ich habe mich als Sozialarbeiterin mehr darum gekümmert jedem Menschen erst einmal ein Bewusstsein für die eigene Würde zu geben, die unabhängig von dem Besitz und der Meinung anderer Menschen erst einmal da ist. In diesem Bewusstsein  kann der Mensch zu seinem ihm bestimmten Sinn und seiner Lebensaufgabe finden. Eine Schwierigkeit die ich dabei entdeckt habe, dass Menschen wie Sie, leider genau daran kein Interesse haben, was mich immer wieder aufs neue überrascht und verwundert und ich einfach lange Zeit rat- und sprachlos war, wie diesem Phänomen zu begegnen ist.

Mir ist sehr schnell klar geworden, ab dem Moment wo es um Geld geht , wird gelogen und betrogen, dass sich die Balken nur so biegen und  die Schwarte kracht. Ab dem Moment wo es lediglich um den reinen Besitz geht entsteht Neid, Hass und Eifersucht. Das ist noch schlimmer auf dem Gebiet des geistigen Besitzes, da hat dann jeder Recht. Ich befinde mich also in einem gigantischen Lügennetz an dem Sie noch heftig mit knüpfen. Es wird alles darauf ankommen ob Sie selber so weiterleben wollen und ob Sie mit diesen Lügen, die Ihnen erzählt wurden und die Sie fraglos übernommen haben so glücklich und zufrieden leben können?

Dem Gesetzgeber scheint, der seit dem 1.Juli 2010 das Pfändungsschutzkonto eingerichtet hat, auch klar geworden zu sein, dass der Schwächere und in Schuld geratene Schutz braucht. In meinem Merkblatt was ich diesbezüglich habe, steht z.B. Nichts darüber drin, dass diesbezüglich erst eine Auskunft bei der Schuffa eingeholt werden muss. Ich wundere mich also ungemein, dass Sie mir diese Schwierigkeit noch als eine zusätzliche Hürde aufbauen.

Als Berater, den ich aufgesucht habe, erwarte ich von Ihnen, dass Sie mich über meine Rechte informieren. Das Gegenteil war der Fall. Sie haben mir mit straffällig werden gedroht und dann als sie sich auf die Gesetze beriefen und ich Sie an das 3. Reich erinnerte, das Gespräch abgebrochen.

Damit haben Sie mir lediglich gezeigt, wie sehr Sie sich  mit den Gesetzen identifizieren, die einen Menschen klein und negativ da stehen lassen, und Sie denen auch gehorchen wollen.  Die Überlegung, die ich von meiner Seite in die Waagschale werfen wollte, dass die Gesetze für die Menschen gemacht sind, damit das Zusammenleben leichter gelingen kann, ebenso wie das Geld für dem Menschen, von diesem erfunden, eben auch uns den Menschen zu dienen hat und nicht der Mensch den Gesetzen und dem Geld, hatte gar keine Chance bei Ihnen anzukommen.

Da ich, seit  ich denken kann, mit der Belastung des 3. Reiches lebe, fehlt mir mit Sicherheit oft das nötige Verständnis für Menschen wie Sie, die sich einfach nur gekränkt und beleidigt zeigen, wenn ich einen Hinweis darauf mache. Ich kann einfach nicht verstehen und frage Sie welche Bildung  Sie gehabt haben, dass Ihnen nicht bewusst ist, dass dies unsere gemeinsame Vergangenheit ist und das jetzt alles nur Mögliche getan werden sollte, damit sich so etwas nicht wiederholt. Da gibt es es eine einfache Regel: „Wer  sich nicht erinnert ist gezwungen sich zu wiederholen.“

Leider habe ich den Eindruck während dieser kurzen Begegnung gewonnen, dass Sie und vermutlich in der gesamten Sparkasse K, wenn ich mich an mehrere Gespräche mit  Herrn W. H. erinnere ein Klima bevorzugen, indem nach unten getreten und nach oben gebuckelt wird. Wobei immer noch die Frage besteht wer oder was oben ist, meist besteht die Berufung darauf lediglich aus Einbildungen verschiedenster Art.

Ein unsägliches Verhalten, welches Mobbing und einer vergifteten Arbeitsatmosphäre Tür und Tor öffnet.
Ich kann Sie nicht daran hindern, dass Sie Gesetze in einem Beratungsgespräch erwähnen, die dort gar nichts zu suchen haben und Sie einfach die Gesetze außer Acht lassen, die ein konstruktives Gespräch ermöglicht hätte. Ich kann Sie lediglich darauf hin weisen, dass Sie es tun und dass ich den ganz entschiedenen Wunsch habe, das Sie dieses sich selbst und andere schädigende Denken und Verhalten ablegen.

Aus Fehlern kann gelernt werden. Ich kann nur vermuten, Sie selber wurden bis jetzt auch nicht anders behandelt und wissen es einfach nicht besser. Aber jeder Mensch der etwas auf sich hält, möchte selber nicht so behandelt werden, wie Sie es mit mir gemacht haben. Also beginnen Sie ganz einfach die goldene Regel bei sich einzuüben, und fangen Sie an sich zu fragen, ob Sie selber auch so behandelt werden möchten, dann kommt alles in Ordnung.

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Für jeden der denkt,
dass die Sünde möglich sei,
ist die Welt vor der Liebe sicher.
( Ein Kurs in Wundern)
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Lach, wein, schrei und denk doch, Gott liebt dich vollständig und anders!

Gräfin
Dipl. Sozialarbeiterin

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1. Versuch eine Antwort zu erstellen wo einfach Sprachlosigkeit herrscht.

Liebe C, 31.05.06
verschiedentlich bekomme ich Reaktionen auf Deine Mail Lawinen an Klöster und Verwandte. Du gibst Dir viel Mühe, Dich von den Dämonen der Vergangenheit zu befreien. Dass ich die Methode nicht für angemessen halte, kannst Du Dir denken.

Was mich dazu veranlasst hat den Kontakt zu Dir aufzugeben, war nicht Deine Verliebtheit, sondern Dein ständiges Herumrühren in meiner Psyche. Das habe ich als respekt- und distanzlos erfahren und wollte und will mich dem nicht weiter aussetzen.
Ob Du meinen Wunsch nach Distanz respektierst oder wie Du sonst damit umgehst, ist eine Sache Deiner Selbstachtung. Ohne weitere Bitten und Ratschläge.
G

24.03.2014
Jetzt fand ich vor ein paar Wochen diesen Brief beim Aufräumen. Weiterlesen

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Die Liebe zum Übernächsten

„Ich wollte Dir immer schon einmal sagen: Um Gotteswillen verlieb Dich nicht in mich!“ schrieb mir vor undenklichen Zeiten ein Mönch, dem ich meine Verliebtheit gestanden hatte.

Ich verteidigte mich und schrieb zurück: „Ich habe mich um Gottes Willen in Dich  verliebt!“ und damit begann eine unendliche Geschichte, die mich in die tiefsten Abgründe meiner Seele geführt hat. Ganz ähnlich wie die von Michael Ende erzählte Geschichte.

Ich hatte den Gott der Liebe entdeckt aber auch dem Gott, schon am 4.4.1968, – als mir der dritte von  meinen insgesamt vier toten jüngeren  Brüdern schreiend tot vor die Füße fiel,- die Kündigung erteilt, der einen straft, wenn er einen liebt. Ich war unheimlich sauer darüber, dass mir einfach so mir nichts  dir nichts die Verantwortung für diesen Jungen entrissen wurde, zumal der andere gerade gute zehn Monate vorher ganz plötzlich an Leukämie gestorben war. Dieser Bruder war mir, als ich zwölf war, von meiner Ma und meiner Schwester aufgeschwätzt  worden, obwohl ich damals noch viel lieber gespielt hätte. Ich wusste damals schon wenn ich das einmal mache, dann muss ich das immer machen. So wurde ich in eine Helferrolle gebracht von der ich mich jetzt erst als Rentnerin befreien kann.

Gerade lese ich noch einmal das Buch „Liebe als Leid“ von Susan Forward „Warum Männer ihre Frauen hassen und Frauen gerade die Männer lieben“

Gleichzeitig auch zum wiederholten Male Paulo Freire „pädagogik der unterdrückten“ und von Pinchas Lapide „Er wandelte nicht auf dem Meer“ Ein jüdischer Theologe liest die Evangelien und langsam klärt sich das schmerzliche Wirrwarr und der Spruch bewahrheitet sich

„Liebe die nicht erwidert wird,

fließt zurück in das eigene Herz

und sänftigt und reinigt dieses“

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Angreifen – verletzen – beleidigt oder pikiert sein!

Für mich ist das ein und das Selbe, habe ich mit Erstaunen vorige Tage festgestellt für meine Gesprächspartnerin an diesem Morgen nicht.

Was war geschehen?

Sie rief mich an und erkundigte sich nach einer Veranstaltung zu der ich sie gerne mitgenommen hätte.

Nach dem sie die wichtigsten Informationen hatte, beendete sie das Gespräch schnell weil ihr Expresso fertig war. Ich blieb etwas verblüfft zurück und wunderte mich: „Wieso ruft sie mich kurz bevor sie Kaffee trinken will an?“ Ich hatte mir ja längst angewöhnt beides zugleich zu tun.

Kurze Zeit später rief sie wieder an und meinte das Gefühl zu haben, dass ich „pikiert“ ich verstand und habe in Erinnerung behalten „beleidigt oder gekränkt gewesen sei“. Ich verwahrte mich dagegen, dass mir Gefühle eingeredet werden, die ich gar nicht habe und sprach ihr gleichzeitig meine Anerkennung für ihre Sensibilität aus.

Und jetzt begann der ganz normale und übliche Wahnsinn, wie ich ihn schon so oft erlebt habe und bei dem ich immer wieder ratlos und verwirrt zurück bleibe. Den ich aber auch mittlerweile als einen hexen haften Prozess erkannt habe, ein durcheinander mengen von Gefühlen und Meinungen, und den ich so gerne stoppe, wenn es mir möglich ist.

Ich war ganz erstaunt über die vielen Differenzierungen die meine Gesprächspartnerin anbrachte und konnte da eine Menge lernen. Zum Angriff brachte sie ein Beispiel vom Fechten. Einer greift an und der andere verteidigt sich. Für mich ein Nullsummenspiel wo einer verlieren soll und einer gewinnen.  Nicht mein Fall. Ein ewiges Ping- Pong – Spiel bei dem jeder darauf aus ist zu gewinnen.

Pikieren bekam ich klar und konnte es gut verstehen, da ich als Kind meinem Vater dabei geholfen hatte Kohl- und Salatpflanzen zu pikieren und aus dem engen Verbund der der gekeimten Saat in einen einzelnen Erdtopf umzusetzen. Vermutlich für die Pflanze, die ja ein lebendes Wesen ist, ein schmerzlicher Vorgang. Wenn die Pflanze kräftig genug ist überlebt sie diesen Vorgang und konnte dann später aufs Feld gesetzt werden und noch später als ausgewachsener Kohl- oder Salatkopf bei der Erzeugergenossenschaft genannt Veiling versteigert werden. Was Pflanzen da geschieht ist ein gewaltiger Vorgang, der ihnen von den Menschen angtan wird, weil sie dadurch ihren Lebensunterhalt bestreiten.

Meine Gesprächspartnerin war mit meinen Überlegungen und Einwänden nicht einverstanden. Sie betonte allerdings  mehrmals, dass sie Kopfschmerzen bekomme und dass eine solche Diskussion nichts bringe und verwies auf eine Bekannte, die mich sicher besser verstehen würde. Sie bestand lieber auf einer genauen und „richtigen“ Definition und beharrte darauf, meine Einwände eben „falsch“ seien.

„Na gut dann habe ich eben mal wieder den schwarzen Peter!“ gab ich nach und fühlte mich dann den ganzen Tag noch angegriffen und gerädert.  Es hat mal wieder eine alte Wunde getroffen, bei der meine Meinung und Sichtweise als falsch verurteilt wurde. Es ist ihr zum Schluss doch noch gelungen mir ein schlechtes Gefühl zu vermitteln und dauerhaft zu verstärken.

Schade für den Kontakt zwischen uns, den ich gerne weiter gepflegt hätte. Aber der Übergang von der Definition von richtig und falsch  zu dem zulassen von Gefühlen, der Beobachtung durch den Verstand um zu einer vernünftigen und gegenseitig befriedigenden Fortführung von zwischenmenschlichen Kontakten scheint eine Sisyphusarbeit zu sein.
Wie gut, dass ich beschlossen habe, dass ich unten bleiben will.

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Was weiß ich?

Was weiß ich, was Du Hao runter geschluckt hast, als Du es unterlassen hast mir eine Gardinenpredigt zu halten. Ich hoffe sehr für Dich, dass Du jetzt keine, trotz Deiner Heilung, völlig unnötigen Magenbeschwerden davon getragen hast.
Aus irgendeinem bisher unerfindlichen Grunde schiebt sich regelmäßig in mein Bewusstsein ein negatives Bild von einem grantigen und unerträglich nörgelndem alten Mann. Alles was ich bis jetzt Dir gegenüber unternommen habe um dieses Bild
mit der Realität in Einklang zu bringen und den Mann zu erkennen und wahrzunehmen, der tatsächlich dankbar ist für seine Heilung und sein neu geschenktes Leben und verstanden hat,was es heißt: „Das was ihr dem Geringsten getan habt, habt ihr mir getan!“ war leider bis heute vergebens.
Ich kann Dir also nur dankbar, sein dass Du mir soviel
Ablehnung und Unverständnis entgegen bringst, denn dann bin ich mir ganz sicher, dass ich in der Nachfolge Christi lebe, denn so sind die Pharisäer und Schriftgelehrten, wie die Machthaber der damaligen Welt auch mit Christus umgegangen. Ich war nur immer bis jetzt dagegen, das all diese Leute damals wie heute in die ewige Verdammnis gehören.
Nur war ich bislang einfach ratlos, wie gehe mit einem so schwer kranken Mann um, der mich mit seiner Abwehr und Ignoranz ständig von neuem verletzt und der wie Du unfähig ist, zu sehen, dass ich lediglich Deinem berechtigten Anliegen einige Ergänzungen zufüge und es damit unterstütze.
Ansonsten empfehle ich Dir die Herz erfrischende Lektüre von
http://de.wikipedia.org/wiki/Hallo,_Mister_Gott,_hier_spricht_Anna

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Ein Schlagabtausch unter Christen und die Verhärtung der Fronten

Jetzt habe ich lange gezögert dieses hier noch einmal auf meinem Blog zu veröffentlichen, da es aber typisch ist, für die Missverständnisse zwischen Christen die mir mein Leben lang schon immer begegnet sind, mache ich es noch einmal deutlich

rote Gräfin sagt:
29. 7. 2011 um 09:15 | Antworten Hier https://rotegraefin.wordpress.com/2011/07/29/und-fuhre-mich-nicht-in-versuchung/ meine Antwort zu einem emotional vergifteten Satz bei Deinen Ausführungen.

theomix sagt:
29. 7. 2011 um 09:38 | Antworten

„Was hindert uns daran zu tun, was wir von anderen erwarten“. Darum ging es mir.
Aber es ist doch schön, wenn ein Missverständnis einen Beitrag hervorruft. Für mich ist alles geklärt.

Diese Klärung ist natürlich wunderbar für Menschen, die noch nie unter größeren oder kleineren seelischen Verletzungen gelitten haben. Weiterlesen

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Die Wahrheit macht uns frei

Sehr geehrte Damen und Herren,
mit der unten stehenden mail möchte ich Sie auf einen Missstand im zwischen menschlichen Umgang hinweisen. Leider bin ich diesem Umgang in K.  sehr häufig begegnet, es ist als ob jeder davon überzeugt ist, dass es ein recht fragwürdiges Recht zu geben scheint auf jemanden, der ein ehrliches  Eingeständnis seiner persönlichen Situation und seiner Schwierigkeiten  macht, noch einmal so richtig diese zu erschweren, anstatt wie es meinem natürlichen Empfinden und meiner Handlung als Sozialarbeiterin entspricht und immer entsprochen hat, die Last und die Schwierigkeit zu verkleinern und zu erleichtern. Weiterlesen

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