Schlagwort-Archive: Eifersucht

Reich und Arm

Zur Oxfam Studie http://www.wdr5.de/sendungen/tagesgespraech/neunzehnter-januar-100.jsp#comMessage

Der Kampf zwischen Arm und Reich ist doch uralt.
Mir wurde noch als Jugendliche bei Tisch gesagt: „Iß Dich was, damit Du was wirst. nix bist Du schon lange!“
Verbunden mit mit vielen anderen eingebildeten und tatsächlichen Nöten war das eine grundlegende Verunsicherung mit der ich immer noch nach 55 Jahren zu kämpfen habe.
Ich traf 1982 eine Frau die ihr Haus abgeschlossen hat und ganz bewusst auf Pilgerschaft ohne Geld gegangen ist und von dem gelebt hat, was sie auf der Straße gefunden hat. Weggeworfene Schulbrote und anderes.
Sie nahm auch kein Geld und bat eben nur um Unterkunft.
Ich hörte aber auch die Einstellung in meiner Jugend und Kindheit:“Hast Du was, bist Du was, hast Du nix bist Du nix!“
Gleichzeitig bekam ich dann auch noch eingeredet:“Wenn man etwas fühlt, dann ist man krank. Wenn man nichts fühlt ist man gesund!“
Nichts zu fühlen gilt wohl noch viele hart arbeitende Menschen, wenn Geld und Besitz im Mittelpunkt steht anstatt Mitgefühl und gute Meinungen.

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Das eigensinnige Kind

Ein Märchen der Brüder Grimm

Das eigensinnige Kind

Es war einmal ein Kind eigensinnig und tat nicht, was seine Mutter haben wollte. Darum hatte der liebe Gott kein Wohlgefallen an ihm und liess es krank werden, und kein Arzt konnte ihm helfen, und in kurzem lag es auf dem Totenbettchen. Als es nun ins Grab versenkt und die Erde über es hingedeckt war, so kam auf einmal sein Ärmchen wieder hervor und reichte in die Höhe, und wenn sie es hineinlegten und frische Erde darüber taten, so half das nicht, und das Ärmchen kam immer wieder heraus. Da musste die Mutter selbst zum Grabe gehen und mit der Rute aufs Ärmchen schlagen, und wie sie das getan hatte, zog es sich hinein, und das Kind hatte nun erst Ruhe unter der Erde.

Angeregt durch den Beitrag von Theomix ist es mir ein Anliegen genau auf die unterdrückten Leidenschaften aufmerksam zu machen die immer schnell bereit sind alles kindliche und spielerische in uns zu töten.

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Jauchzen, wie sich das ein Priester so vorstellt

Zur Weihnachtspredigt von Kaplan Fink 2011:

„Und selbst, wenn es in der Kindheit auch Schweres gab, im Rückblick tritt das in den Hintergrund.“

Ab diesem Satz fühle ich mich vereinnahmt und überfremdet, ganz einfach übergangen und übersehen. Bei mir tritt es bei einer solchen Aussage sofort
in den Vordergrund und ich werde überschwemmt von Gefühlen, die ich lieber beruhigt sehen möchte, als immer wieder aufgewühlt.
Es kommen mir einfach die Tränen und ich verstehe die Welt nicht mehr und ich möchte mit dieser Welt auch nichts mehr zu tun haben.
Ist es denn so schwer zu verstehen, dass Jesus ein nichteheliches Kind armer Leute ist und die Joseph die Schwangerschaft Marias in einen schweren Konflikt in seiner Rechtgläubigkeit geführt hat?

„Die Sehnsucht des Herzens bleibt, auch wenn uns anderes widerfährt.“

Was ist das denn für eine Festschreibung? Welche und wessen Sehnsucht bleibt? Wird hier nicht allen etwas über gestülpt und verallgemeinernd ausgedrückt, was lediglich Sie so erleben?

Ich glaube ich habe auch aus dem Grunde den Besuch  der römischen Messe in den letzten Jahren vermieden, weil ich diese Verwirrung der Gefühle hasse und ablehne, die da ständig stattfindet. Es ist wie eine regelmäßige Gehirnwäsche. Da kommt mir das sogenannte Friedensgebet ganz zu pass, da kann ich eine gesunde Wut entwickeln und mal wieder beruhigt feststellen: „Herr verzeih ihnen sie wissen nicht was sie tun!“

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Ein Schlagabtausch unter Christen und die Verhärtung der Fronten

Jetzt habe ich lange gezögert dieses hier noch einmal auf meinem Blog zu veröffentlichen, da es aber typisch ist, für die Missverständnisse zwischen Christen die mir mein Leben lang schon immer begegnet sind, mache ich es noch einmal deutlich

rote Gräfin sagt:
29. 7. 2011 um 09:15 | Antworten Hier https://rotegraefin.wordpress.com/2011/07/29/und-fuhre-mich-nicht-in-versuchung/ meine Antwort zu einem emotional vergifteten Satz bei Deinen Ausführungen.

theomix sagt:
29. 7. 2011 um 09:38 | Antworten

„Was hindert uns daran zu tun, was wir von anderen erwarten“. Darum ging es mir.
Aber es ist doch schön, wenn ein Missverständnis einen Beitrag hervorruft. Für mich ist alles geklärt.

Diese Klärung ist natürlich wunderbar für Menschen, die noch nie unter größeren oder kleineren seelischen Verletzungen gelitten haben. Weiterlesen

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Killerphrasen vom Selbstmordforum 4

hallo,

es ist erstaunlich wie jemand auf rechte pocht die er in einem
 internetforum nicht besitzt, wie diese person über umstände
sich ausweint weil jemand mit seinem eigentum macht was er will
(dem forum) und zum schluss immer wieder wirres gedankengut
über würde verbreitet. Weiterlesen 

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Killerphrasen vom Selbstmordforum 3

Ganz ehrlich? Für extrem blöd, auch wenn die Frage an Progrisiv ging und nicht an mich. Im Übrigen hat diese Mail deine endgültige Sperre nun besiegelt. Weitere Antworten kannst du dir sparen, da ich sie ungelesen löschen werde. Ach ja und wir können nicht nur sehen, wann User online waren, sondern auch, ob sie und wann sie ihre PN gelesen haben.
anima
PS: Deine Würde, die hast du dir ganz von selbst verspielt.

anima schrieb:

Ganz ehrlich?

Das ist schön anima, wie ehrlich Du bist.
Hast Du dich aber auch mal gefragt, ob diese Deine Ehrlichkeit auch dem Leben dient oder eher mit dem in unserer Gesellschaft üblichen Tritt in den Hintern und Du damit dem schleichenden Selbstmord in unserer Gesellschaft Vorschub leistest? Weiterlesen

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Der Name

„Name ist Schall und Rauch“ wird so schnell gesagt. Von wegen Pustekuchen Weiterlesen

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