Schlagwort-Archive: Lucifer

Die Benediktsregel mit eigenen Kommentaren versehen

 

Habe ich hier schon einmal veröffentlicht.

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Bibel, Biografisches, Christen, Emanzipation, Glaube, Kirche, Kommunikation, Uncategorized, Verantwortung, Weisheit

1. Versuch eine Antwort zu erstellen wo einfach Sprachlosigkeit herrscht.

Liebe C, 31.05.06
verschiedentlich bekomme ich Reaktionen auf Deine Mail Lawinen an Klöster und Verwandte. Du gibst Dir viel Mühe, Dich von den Dämonen der Vergangenheit zu befreien. Dass ich die Methode nicht für angemessen halte, kannst Du Dir denken.

Was mich dazu veranlasst hat den Kontakt zu Dir aufzugeben, war nicht Deine Verliebtheit, sondern Dein ständiges Herumrühren in meiner Psyche. Das habe ich als respekt- und distanzlos erfahren und wollte und will mich dem nicht weiter aussetzen.
Ob Du meinen Wunsch nach Distanz respektierst oder wie Du sonst damit umgehst, ist eine Sache Deiner Selbstachtung. Ohne weitere Bitten und Ratschläge.
G

24.03.2014
Jetzt fand ich vor ein paar Wochen diesen Brief beim Aufräumen. Weiterlesen

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Biografisches, Christen, Emanzipation, Glaube, Kirche, Kommunikation, Männer, Mobbing, Trauer, Uncategorized, Verantwortung

Die Liebe zum Übernächsten

„Ich wollte Dir immer schon einmal sagen: Um Gotteswillen verlieb Dich nicht in mich!“ schrieb mir vor undenklichen Zeiten ein Mönch, dem ich meine Verliebtheit gestanden hatte.

Ich verteidigte mich und schrieb zurück: „Ich habe mich um Gottes Willen in Dich  verliebt!“ und damit begann eine unendliche Geschichte, die mich in die tiefsten Abgründe meiner Seele geführt hat. Ganz ähnlich wie die von Michael Ende erzählte Geschichte.

Ich hatte den Gott der Liebe entdeckt aber auch dem Gott, schon am 4.4.1968, – als mir der dritte von  meinen insgesamt vier toten jüngeren  Brüdern schreiend tot vor die Füße fiel,- die Kündigung erteilt, der einen straft, wenn er einen liebt. Ich war unheimlich sauer darüber, dass mir einfach so mir nichts  dir nichts die Verantwortung für diesen Jungen entrissen wurde, zumal der andere gerade gute zehn Monate vorher ganz plötzlich an Leukämie gestorben war. Dieser Bruder war mir, als ich zwölf war, von meiner Ma und meiner Schwester aufgeschwätzt  worden, obwohl ich damals noch viel lieber gespielt hätte. Ich wusste damals schon wenn ich das einmal mache, dann muss ich das immer machen. So wurde ich in eine Helferrolle gebracht von der ich mich jetzt erst als Rentnerin befreien kann.

Gerade lese ich noch einmal das Buch „Liebe als Leid“ von Susan Forward „Warum Männer ihre Frauen hassen und Frauen gerade die Männer lieben“

Gleichzeitig auch zum wiederholten Male Paulo Freire „pädagogik der unterdrückten“ und von Pinchas Lapide „Er wandelte nicht auf dem Meer“ Ein jüdischer Theologe liest die Evangelien und langsam klärt sich das schmerzliche Wirrwarr und der Spruch bewahrheitet sich

„Liebe die nicht erwidert wird,

fließt zurück in das eigene Herz

und sänftigt und reinigt dieses“

10 Kommentare

Eingeordnet unter Biografisches, Christen, Emanzipation, Glaube, Kinder, Kirche, Kommunikation, Leben-lieben-leiden, Menschliches, Trauer, Verantwortung, Weisheit

Willkommen Herr Semenczuk

rotegräfin,
Dein Gott ist genau so leer und hohl wie Deine Worte.

Das hast Du doch sehr gut erkannt, wer bei Gott ist, hält sich am besten am Nullpunkt auf.

Tue Buße und bekehre Dich zu dem wahrhaftigen Juden wie
Christen- Gott, der in das Fleisch eines Menschen gekommen ist,
JESUS CHRISTUS,

Juppie, 😆 das tue ich doch richtig gerne. Das heißt doch frohes Gehen zu Gott. Da habe ich ein schönes Büchlein, das  ich Dir gerne einmal leihe, wenn Du möchtest.

um die Menschheit von ihren eigenen Götzen/Götter zu erlösen,
von ihrer Herzensblindheit zu heilen und von der Gewalt des Satans
zu befreien!

Ach das ist aber schön! Du möchtest befreit werden. Das hätte ich nie im Leben gedacht, dass Du diesen Wunsch einmal äußerst. Aber anscheinend ist die frohe Botschaft noch nicht zu Dir durchgedrungen, wir sind erlöst und befreit.

“rotegräfin”, wenn bei Dir und Deinen,von Menschen gemachten”Frommen”
keine Scheiterhaufen brennen,findest Du keinen Gefallen an Deinem selbsterfundenen Gott.

Also das verstehe ich nicht, entweder gibt es Gott, dann kann ich ihn nicht erfinden oder es gibt ihn nicht, dann schade ich doch wohl keinem mit diesem menschenfreundlichen Glauben, den Nächsten, wie sich selbst zu lieben. Gott wenn er so groß und allmächtig ist, wie es mir immer beigebracht wurde hat es nicht nötig, dass ich an ihn glaube.  Ich habe es aber nötig, dass ich an die Größe des Menschen glaube und das mit diesem Glauben Wunder geschehen. Frömmigkeit ist der Entschluss, die Abhängigkeit von Gott (für Atheisten auch vom Leben so wie es nun mal ist) als Glück zu bezeichnen.

Einer hat mich angesteckt mit dem Feuer der Liebe.  Ich hoffe, das ist Scheiterhaufen genug für Dich.  Die Wahrheit macht Dich frei, dass Du so wie Du bist geliebt bist, auch wenn Du ziemlich viel dummes Zeug verbreitest.

Die Liebe zu Gott und allen Menschen, kommt mit dem Heiligen Geist
und Nicht, durch das Fleisch mit seinem Verstand, Lüsten und Begierden.

Da magst Du bestimmt Recht haben, nur warum drückst Du das so wahnsinnig kompliziert aus?  Du musst doch einfach wissen, dass Du ohne Gott keinen einzigen Atemzug tun kannst.  So wie Du das ausdrückst kommt mir der ganze ungelüftete Mief der letzten 200 Jahre Kirchengeschichte entgegen, wo es ein  Werk des bösen Geistes war und ist, die Menschen in Unglück, Trauer, Angst und Not zu belassen,  anstatt ihnen eine frohe und befreiende Botschaft von der Erlösung aller Schuld zu bringen.  Das ist wirklich kein netter Zug von Dir allen immer zu drohen, komme ich doch regelmäßig auf den bösen Gedanken, dass Du mehr mit dem Teufel im Bunde bist, als mit dem lebendigen Gott, der die Menschen einfach liebt wie sie sind.

59 Kommentare

Eingeordnet unter Atheisten, Christen, Fundamentalismus, Glaube, Kirche, Konfession, Mobbing

Gut und Böse

„Der Vater glaubte mit unbeirrbarer Zuversicht, dass die Menschen insgesamt doch stetig zum Besseren fort schritten. Er setzte mir oft im Gespräch auseinander, dass alles Übel in der Welt eigentlich gar nichts Wirkliches, sondern nur etwas weniger Gutes sei, so wie der Frost nur ein geringeres Maß von Wärme. Weiterlesen

57 Kommentare

Eingeordnet unter Bibel, Glaube, Menschliches