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Wenn man Kinder aufzieht….

Mal wieder auf Christophs Blog gefunden und das geantwortet und angefragt.

Ob ich wohl eine Antwort bekomme?

Wer ist der „man“ der Kinder aufzieht?
Hast Du Deinen Kindern schon gesagt, was Du von ihnen erwartest?
Hast Du schon einmal etwas gehört von der 5% Lüge?
Ich weiß nur, dass wenn ich eine Handvoll Weizen in die Erde gebe
ich bei guter Witterung ca 40 mal soviel im Spätsommer ernten kann. Aber das ganze ist nicht von mir allein abhängig, sonder auch vom Wetter und der Güte der Menschen, die die Saat nicht gleich wieder ausreißen oder einfach nieder trampeln.

Die guten Bedingungen des Glaubens wurden spätestens seit dem ersten Weltkrieg zerstört.

Oder besser wenn das Motto gilt :
„Hast Du was, dann bist was!
Haste nix, dann biste nix!“

dann gilt auch:

„Alles was deins ist meins und was meins ist, geht dich nichts an!“

Dann ist dem Nihilismus Tür und Tor geöffnet und der verhindert ganz einfach auf Teufel komm raus jede Form von Erkenntnis.

„Alles was nicht unmittelbar zum Tode führt,

kann mich nur lebendiger machen!“

Die Wahrheit ist:

„Der Mensch steht im Mittelpunkt
und damit allen im Wege!“

🙂 🙂 🙂

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Tod – Trauer – Trost 2

Jetzt saß ich also ganz beruhigt im Zug und irgendwo stiegen zwei junge Soldaten dazu und machten es sich in meinem Abteil bequem. Ich vermutete, dass sie auf Heimaturlaub waren. Sie unterhielten sich ganz munter über ihre Autos und was sie da alles dran gebastelt hatten. Ich glaube mich zu erinnern, dass es um einen Betrag von an die 10 000 DM ging. Ich war erstaunt und verwundert über die hohe Summe und freute mich aber auch über willkommene Ablenkung von meiner Trauer und von meinem Schmerz.

Mit einem Mal sagte einer der beiden, es könne sonst etwas passieren, das wäre alles nicht schlimm. Auch wenn seine Mutter stürbe, das wäre nicht schlimm, aber wenn seinem Auto etwas passieren würde, dann wüsste er nicht was er machen würde. Das wäre schlimm.

Ich erschrak ziemlich. Sollte ich jetzt was sagen, warum ich gerade mit ihnen in diesem Abteil saß? Das mein Bruder sich erschossen hatte und gerade fertiger Arzt bei der Bundeswehr war? Ich unterließ es! Ich wollte ihnen die Freude nicht nehmen und hatte auch Scheu davor, wieder erneut in Tränen ausbrechen zu müssen.

War ich jetzt feige gewesen und einem notwendigen Konflikt aus dem Weg gegangen?

Ich habe mich für den momentanen Trost entschieden. Es gibt wohl in einer solchen Situation kein richtig und kein falsch.  Schweigen ist für mich dann manchmal der bessere Weg.

 

 

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Bei Theomix gelesen

„Tränen nachweinen?“

Ich bin froh endlich wird einmal das Schweigen gebrochen.

Der Krieg und seine Folgen sind die Erbschuld meiner Generation, kurz nach dem Krieg geboren.

Ich habe mich als vier- bis fünfjährige schon gefragt: „Wieso, wenn der liebe Heiland, wenn er so lieb war eigentlich ans Kreuz geschlagen wurde?“

Ich habe mich dann selber beruhigt, dass es jetzt ja alle wissen müssten, das Gott Mensch geworden ist! und keiner einen anderen töten darf, denn dann wird ja Gott getötet.

Später dann: „Warum meine guten katholischen Verwandten alle so brav in den Krieg gezogen sind?“

Die Einsicht und die Unterscheidung in die eigene Schuld und in die Schuld von anderen fällt auch heute noch sehr schwer. Besser ist immer noch das Wort Verantwortung als Schuld.

Kindern habe ich öfter mal gesagt: „Du darfst Deinen Vater immer noch lieben, auch wenn er ganz etwas Schlimmes getan hat.“

Zum Glück wird das Weib und seine Nachkommenschaft der Schlange (der Macht) den Kopf zertreten.

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Wort für Mittwoch, 11. September 2013

Das Wort für Mittwoch, 11. September 2013

Siehe, zum Frieden diente mir bitteres Leid; du hast ja meine Seele liebevoll umfangen und sie aus der Grube des Verderbens herausgezogen; denn du hast alle meine Sünden hinter deinen Rücken geworfen!

Jesaja 38,17

Mein Kommentar dazu:

Mit dem Leid reicht es mir langsam.

Aus dem Verderben herauszukommen ist ja auch ziemlich erleichternd.

Aber was sind Sünden? Und dann muss ja ein ziemlicher Müllhaufen hinter Deinem Rücken liegen bist Du denn ein Narzisst, der seinen Schatten leugnet?

Er wird sich wieder über uns erbarmen, unsere Missetaten bezwingen. Ja, du wirst alle ihre Sünden in die Tiefe des Meeres werfen!

Micha 7,19

Mein Kommentar dazu:

Erbarmen ist immer erst einmal gut. Den es kommt von Uterus Gebärmutter und da entsteht nun einmal Leben und wächst heran. Von diesem Gefühl der Geborgenheit kann erst einmal kein Mensch genug haben und bekommen.

Was ist Sünde? Ich habe noch gelernt, dass es Trennung von Gott heißt und die ist nicht möglich, da ich keinen einzigen Atemzug tun kann ohne Gott.

Es ist doch wohl natürlich und für jeden denkenden Menschen klar, dass eine weitere Verseuchung der Meere nicht mehr in Frage kommen darf.

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Jauchzen, wie sich das ein Priester so vorstellt

Zur Weihnachtspredigt von Kaplan Fink 2011:

„Und selbst, wenn es in der Kindheit auch Schweres gab, im Rückblick tritt das in den Hintergrund.“

Ab diesem Satz fühle ich mich vereinnahmt und überfremdet, ganz einfach übergangen und übersehen. Bei mir tritt es bei einer solchen Aussage sofort
in den Vordergrund und ich werde überschwemmt von Gefühlen, die ich lieber beruhigt sehen möchte, als immer wieder aufgewühlt.
Es kommen mir einfach die Tränen und ich verstehe die Welt nicht mehr und ich möchte mit dieser Welt auch nichts mehr zu tun haben.
Ist es denn so schwer zu verstehen, dass Jesus ein nichteheliches Kind armer Leute ist und die Joseph die Schwangerschaft Marias in einen schweren Konflikt in seiner Rechtgläubigkeit geführt hat?

„Die Sehnsucht des Herzens bleibt, auch wenn uns anderes widerfährt.“

Was ist das denn für eine Festschreibung? Welche und wessen Sehnsucht bleibt? Wird hier nicht allen etwas über gestülpt und verallgemeinernd ausgedrückt, was lediglich Sie so erleben?

Ich glaube ich habe auch aus dem Grunde den Besuch  der römischen Messe in den letzten Jahren vermieden, weil ich diese Verwirrung der Gefühle hasse und ablehne, die da ständig stattfindet. Es ist wie eine regelmäßige Gehirnwäsche. Da kommt mir das sogenannte Friedensgebet ganz zu pass, da kann ich eine gesunde Wut entwickeln und mal wieder beruhigt feststellen: „Herr verzeih ihnen sie wissen nicht was sie tun!“

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Ein Teil der dummen Masse

Ich musste zu einer Darmspiegelung, wie schon einige Male vorher auch.
Als ich ins Untersuchungszimmer kam wurde ich von der Schwester nach meiner Begleitperson gefragt.
„Ich habe keine“
„Ja aber ist es ihnen nicht gesagt worden, das sie eine haben müssen.“
„Nein“
„Das hat aber auf dem Aufklärungsbogen gestanden.“
„Das habe ich nicht gelesen.“
„Wollen sie ohne Betäubung untersucht werden?“
„Ich habe hier schon einmal ein Bett bekommen, um ausschlafen zu können.“

Schweigen sie verließ den Raum und kam zurück. Weiterlesen

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Die Wahrheit macht uns frei

Sehr geehrte Damen und Herren,
mit der unten stehenden mail möchte ich Sie auf einen Missstand im zwischen menschlichen Umgang hinweisen. Leider bin ich diesem Umgang in K.  sehr häufig begegnet, es ist als ob jeder davon überzeugt ist, dass es ein recht fragwürdiges Recht zu geben scheint auf jemanden, der ein ehrliches  Eingeständnis seiner persönlichen Situation und seiner Schwierigkeiten  macht, noch einmal so richtig diese zu erschweren, anstatt wie es meinem natürlichen Empfinden und meiner Handlung als Sozialarbeiterin entspricht und immer entsprochen hat, die Last und die Schwierigkeit zu verkleinern und zu erleichtern. Weiterlesen

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