„Der Vater glaubte mit unbeirrbarer Zuversicht, dass die Menschen insgesamt doch stetig zum Besseren fort schritten. Er setzte mir oft im Gespräch auseinander, dass alles Übel in der Welt eigentlich gar nichts Wirkliches, sondern nur etwas weniger Gutes sei, so wie der Frost nur ein geringeres Maß von Wärme. Weiterlesen
An Sidious und Claudia Sperlich
Ein Versuch von mir darzustellen, wie ein Christ antwortet, der tatsächlich daran glaubt, dass Gott Mensch wurde und eben Gott in jedem Menschen trifft verschwand im Spam. Korrekturen wie es besser gemacht werden sind dringend erwünscht und wird drum gebeten.
„Sidious schreibt:
Samstag, 31. Dezember 2011 um 1.36 pm
„Im ersten Fall sagen Kommentatoren den Angehörigen und Freunden der Ermordeten, die Opfer seien selbst schuld, weil es im Christentum nicht nur friedliche und integre Leute gibt.
Nebenbei wird fleißig jeder längst widerlegte Schwachsinn über die Kirche zitiert.“
Ja, stimmt das etwa nicht? Also ich kenne mehr Menschen, die gar nichts oder nur unbestimmt an irgendwiewasdadraussen glauben, die anständig sind, keiner Fliege was antun könnten, aber eine ganze Schar Christen und Christinnen, bei denen ich geneigt bin, sie als „Heuchler-Pack“ zu klassifizieren – einschließlich einer handvoll Pfaffen.“
Ja und jetzt hast Du Deiner Neigung voll nachgegeben. Wie schade! Wie schön, dass Du so viele andere und anständige Menschen gefunden hast, als bei Christen soll schließlich vorkommen, das ein Licht lange und dunkle Schatten wirft.
„Die Christen im Orient sind ebenfalls keine Lämmer. Provozieren können die auch. Schon allein dadurch, dass sie immer wieder versuchen müssen, in den Stammlanden des Islam zu missionieren. Das gilt auch für als Pflegehelferinnen verkleidete Bibelschülerinnen.
Ich weine denen keine Träne nach …“
Kennst Du da viele?
Machen Dir Lämmer Freude und regen die Dich zum besseren Leben an?
Was hast Du gegen Pfleghelferinnen einzuwenden auch wenn sie gleichzeitig in der Bibel lesen? Ist es besser die Menschen ungepflegt zu lassen?
Hier habe ich folgende Fragen gestellt.
Ich habe keine Ahnung was eine illegale Äußerung ist.
Ist es nicht erst einmal ein Versuch, aus seinem Herzen keine Mördergrube mehr zu machen?
Ich habe mir mal erlaubt, auf Theomix Blog zu äußern: „Ich möchte Bomben werfen!“ Schwupps kam eine Ablehnung und Verurteilung. Dabei hat Jesus selber laut dem Evangelium ausgesagt: „Er wolle das Feuer auf die Erde falle und dass es schon brenne.“ Wo ist da der Unterschied zwischen meiner Aussage und der von Jesus, vor allen Dingen wenn wir als Christen ja daran glauben dass Gott Mensch geworden ist und ich ihn somit in jedem Menschen treffe?
Dann scheint es mir fehlt es doch nur an der nötigen Beziehung die eben hergestellt werden kann oder auch nicht. Es fehlt den meisten das richtige Wort welches Frieden stiftet und in der der größte Chaot sich auch noch als ein Mensch wahr- und angenommen fühlen darf.
Da haben eben wir als die guten leider keine gute Erziehung und Kindheit gehabt, dass uns jetzt die positiven Worte fehlen, die aus einem anscheinenden Unhold wieder ein menschliches Wesen macht.
Im Anfang war immer das Wort welches Fleisch wird. Es kommt auf Deine und meine Entscheidung an das richtige Wort zu finden, welches Frieden stiftet. Die Antworten blieben auch nicht aus.
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Nazis finde ich doof oder die Versöhnung von Gegensätzen
Ich habe keine Ahnung, was Du bezweckst.
Ich sehe lediglich in jedem Menschen ein Ebenbild Gottes welches im Falle eines Extremisten und es ist mir völlig schnuppe aus welcher Richtung er kommt, immer einen Menschen der ganz einfach seiner Würde beraubt wurde und jetzt wie ein gefangenes Tier tobt und Angst hat, sowie Angst macht.
Angst ist nun einmal eine sehr ernst zunehmende und schnell ansteckende Krankheit.
Wollen wir Frieden in unserem Land haben, dann ist bei dem Denken an zusetzen.
70 gegen 4000 das ist doch für diese 70 ein ungeheurer Triumph für ihren Todesmut.
Was ist mit den 4000 wieso lassen die es zu, sich von der Polizei sich von dieser Gruppe trennen zu lassen, anstatt friedlich diese 70 einzukreisen und von einander zu isolieren und sie einfach mit Liebe zu überschütten, so dass diese einfach schachmatt werden und die Möglichkeit haben sich eines besseren zu besinnen.
Liebe vertreibt doch die Angst, die immer eine Illusion ist.
Diesen Kommentar habe ich hier geschrieben und schwupps verschwand er im vermutlich im Spam.
Für mich ein deutliches Zeichen, das immer noch in unseren Köpfen sehr viel Wert auf Trennung und Besonderheit gelegt wird. Anstatt das Schwergewicht auf Integration zu legen.
So ein Verhalten finde ich doof. Es fördert Konflikte und Denkblockaden.
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2011 in review
Die WordPress.com Statistikelfen fertigten einen Jahresbericht dieses Blogs für das Jahr 2011 an.
Hier ist eine Zusammenfassung:
Eine Cable Car in San Francisco faßt 60 Personen. Dieses Blog wurde in 2011 etwa 3.300 mal besucht. Eine Cable Car würde etwa 55 Fahrten benötigen um alle Besucher dieses Blogs zu transportieren.
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Jauchzen, wie sich das ein Priester so vorstellt
Zur Weihnachtspredigt von Kaplan Fink 2011:
„Und selbst, wenn es in der Kindheit auch Schweres gab, im Rückblick tritt das in den Hintergrund.“
Ab diesem Satz fühle ich mich vereinnahmt und überfremdet, ganz einfach übergangen und übersehen. Bei mir tritt es bei einer solchen Aussage sofort
in den Vordergrund und ich werde überschwemmt von Gefühlen, die ich lieber beruhigt sehen möchte, als immer wieder aufgewühlt.
Es kommen mir einfach die Tränen und ich verstehe die Welt nicht mehr und ich möchte mit dieser Welt auch nichts mehr zu tun haben.
Ist es denn so schwer zu verstehen, dass Jesus ein nichteheliches Kind armer Leute ist und die Joseph die Schwangerschaft Marias in einen schweren Konflikt in seiner Rechtgläubigkeit geführt hat?
„Die Sehnsucht des Herzens bleibt, auch wenn uns anderes widerfährt.“
Was ist das denn für eine Festschreibung? Welche und wessen Sehnsucht bleibt? Wird hier nicht allen etwas über gestülpt und verallgemeinernd ausgedrückt, was lediglich Sie so erleben?
Ich glaube ich habe auch aus dem Grunde den Besuch der römischen Messe in den letzten Jahren vermieden, weil ich diese Verwirrung der Gefühle hasse und ablehne, die da ständig stattfindet. Es ist wie eine regelmäßige Gehirnwäsche. Da kommt mir das sogenannte Friedensgebet ganz zu pass, da kann ich eine gesunde Wut entwickeln und mal wieder beruhigt feststellen: „Herr verzeih ihnen sie wissen nicht was sie tun!“
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Betroffen und berührt
Lese gerade hier in diesem Blog den Artikel und die Kommentare. Ich wurde von Claudia Sperlich darauf aufmerksam gemacht.
Den Artikel kann ich selber nur zu gut unterstreichen. Obgleich ich noch nie wirklich ohne Wohnung gewesen bin. Wohl aber immer wieder seelisch verletzt und ausgebeutet, so dass ich seit fast drei überwiegend meine Zeit im Bett zu bringe und hier meinen Schmerz in die Welt hinaus schreie. Jetzt habe ich gehört in geschlossene Fäuste können selbst die Götter nichts geben.
Warum versteht denn einfach kein Mensch, dass der leidende Mensch lediglich die eine Aufmunterung gebraucht, ja Du hängst mit Deinem Leid, mit Jesus am Kreuz oder unter dem Kreuz und es wird noch zusätzlich auf Dich eingeschlagen?
Was ist da los in unserer Gesellschaft in jedem einzelnen von uns?
Ich meine ganz einfach es besteht die fixe Idee Leid darf nicht sein. Dafür muss dann auch noch jemand Schuld sein. Am einfachsten ist es dann immer, wenn es der Leidende noch selber ist, dann können sich alle so wunderschön die Hände in Unschuld waschen.
Ich meine es handelt sich um eine fatale Fallgrube aufgebaut durch durch eine sogenannte christliche aber falsche Ethik und untermauert durch moralische Gesetzgebung nichts für sich selbst sondern alles für andere zu wollen. Für alle sozial engagierten Menschen und in dieser Dienstleistungsgesellschaft sind es ja die meisten, ein Eigentor schlechthin.
Deswegen Stopp der permanenten Selbst- wie Fremdausbeutung. Ich kann nur den Nächsten lieben wie mich selbst und nicht mehr und wer zum Selbsthass und der Selbstverleugnung erzogen wurde oder sich selbst dahin gedrängt hat sollte erst einmal langsam wieder lernen sich Selbst anzunehmen und den begangenenIrrtum bereuen.
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Ein Schlagabtausch unter Christen und die Verhärtung der Fronten
Jetzt habe ich lange gezögert dieses hier noch einmal auf meinem Blog zu veröffentlichen, da es aber typisch ist, für die Missverständnisse zwischen Christen die mir mein Leben lang schon immer begegnet sind, mache ich es noch einmal deutlich
rote Gräfin sagt:
29. 7. 2011 um 09:15 | Antworten Hier http://rotegraefin.wordpress.com/2011/07/29/und-fuhre-mich-nicht-in-versuchung/ meine Antwort zu einem emotional vergifteten Satz bei Deinen Ausführungen.
theomix sagt:
29. 7. 2011 um 09:38 | Antworten
„Was hindert uns daran zu tun, was wir von anderen erwarten“. Darum ging es mir.
Aber es ist doch schön, wenn ein Missverständnis einen Beitrag hervorruft. Für mich ist alles geklärt.
Diese Klärung ist natürlich wunderbar für Menschen, die noch nie unter größeren oder kleineren seelischen Verletzungen gelitten haben. Weiterlesen
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Und führe mich nicht in Versuchung
„Ich freue mich über alle, die bei sich selbst anfangen und ihr Glück nicht vom Verhalten anderer abhängig machen.“ theomix
Nach meiner Erfahrung ein ganz gefährlicher Satz für alle jenen Menschen, die sich sowieso schon unglücklich fühlen und sich selten bis nie geliebt gesehen haben.
„Theologisches Gesülze!“ würde es ein Internetbekannter verächtlich nennen und er hat Recht damit.
So habe ich fast mein ganzes Leben verbracht und wurde ständig unglücklicher. Unter dem Reich Gottes was zu uns kommen soll, verstehe ich etwas anderes.
Seitdem ich beschlossen habe, das es zuerst um mein Glück geht und ich allen, die solche Phrasen dreschen ohne danach zu fragen, was ich zu meinem Glück brauche erbarmungslos den Spiegel vorhalte, wirbelt zwar sehr viel Staub auf und bewirkt enorm viel Ablehnung ist für mich aber der einzigste Weg zum Glück.
Ansonsten bleiben wir im hoffnungslosen Egoismus stecken.
„Alles was Deins ist,
ist meins!
Und was meins ist,
geht Dich nichts an!“
Spruch meines Bruders
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Ein Teil der dummen Masse
Ich musste zu einer Darmspiegelung, wie schon einige Male vorher auch.
Als ich ins Untersuchungszimmer kam wurde ich von der Schwester nach meiner Begleitperson gefragt.
„Ich habe keine“
„Ja aber ist es ihnen nicht gesagt worden, das sie eine haben müssen.“
„Nein“
„Das hat aber auf dem Aufklärungsbogen gestanden.“
„Das habe ich nicht gelesen.“
„Wollen sie ohne Betäubung untersucht werden?“
„Ich habe hier schon einmal ein Bett bekommen, um ausschlafen zu können.“
Schweigen sie verließ den Raum und kam zurück. Weiterlesen
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Gedanken zu Fronleichnam
Da ich in der Tradition der röm. Kirche aufgewachsen bin habe ich ursprünglich dann die mangelnden Zeichen in einer ev. Wohn- und Arbeitsgemeinschaft vermisst. Allerdings auch nicht mehr so ganz verstanden, warum meine Ma konvertiert war. Eine Aussage die meine ev. Großtante wiederum gefreut hat.
Allerdings ist mir dann einmal eine Erkenntnis eingefallen: „Boah, wir haben einen Gott, der sich aufessen lässt.“
Gerade habe ich im Radio gehört, dass die belgische Nonne die dieses Fest durch einen Traum ausgelöst hat. Eine Mondscheibe gesehen hat….
Ich bedauere es außerordentlich, was sich dann daraus entwickelt hat. Den gesamten Pomp und Reichtum auf die Straße zu Tragen und zur Schau zu stellen, kommt mir seit langem nur noch wie Götzendienst vor. Allerdings weiß ich auch aus eigener Erfahrung, dass eben von der stillen Verehrung und Anbetung dieser Oblate ganz viel Segen und Kraft ausgeht. Es kommt nur im weiteren Verlauf des Lebens alles darauf an, dieses Erleben des Numinosen wie Graf Dürckheim es nennt eben auf das ganze Leben auszuweiten.
Denn mit dem Mond wird die weibliche und empfangende Seite der Seele angesprochen, die in der Ergänzung und Durchdringung des rein intellektuellen erkennenden und analysierenden Wahrnehmens und Denkens den Grund und Boden unseres Sein bildet.
Das Wort ist Fleisch geworden und wohnt immer noch unter uns. Solange aber geglaubt wird, das Schmerz nicht sein darf, solange hat die frohe Botschaft keine Chance eine frohe Botschaft zu sein und wird zu einer Droh- und Verwirrbotschaft. Hier dazu auch eine Sendung über Meister Eckhart
http://podcast.wdr.de/radio/vom-richtigen-leben.xml
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Ich möchte Bomben werfen!
In dem naiven Glauben gefangen, dass Wünsche offen geäußert, nicht aufdringlich sind, hat sich mal wieder bei dem guten Theomix eine ziemliche Mixtur ergeben, von der ich mir erlaube sie einmal in ihre genießbaren und ungenießbaren Bestandteile auseinander zu diffidieren. Der arme Mann fühlt sich ob meines Wunsches echt auf den Schlips getreten. Ganz offensichtlich hat der Gute keine Ahnung davon, das jedem Menschen vier Grundrechte zur Verfügung stehen:
Das Recht auf Gefühle
Das Recht auf Raum
Das Recht auf Information
Das Recht auf Wirkung Weiterlesen
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